Björn Breuer nicht mehr Präsident des EHV NRW

Das kommt überraschend. Björn Breuer ist nicht mehr Präsident des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen. Außerdem hat er seine Tätigkeit als Geschäftsführer niedergelegt. Das geht aus einem heutigen Schreiben des Deutschen Eishockey-Bundes an seine Landesverbände hervor, das der Hockeyweb-Redaktion vorliegt.
Demnach hat Björn Breuer sein Amt als Präsident des LEV NRW zum 13. August 2026 niedergelegt und auch seine Geschäftsführertätigkeit beendet. Auf Bitte und in Abstimmung mit dem EHV NRW wird der DEB den nordrhein-westfälischen Verband nun vorübergehend personell unterstützen. Gemäß dem DEB-Schreiben wird Thorsten Licht den EHV NRW für den „Bereich Spielberechtigungen sowie bei damit zusammenhängenden Fragestellungen des Spielbetriebs“ unterstützen.
Eine Begründung für den Rücktritt liefert das DEB-Schreiben an die Landesverbände nicht.
Eine offizielle Erklärung seitens des DEB oder des EHV NRW gibt es bislang nicht. Björn Breuer selbst hat am Mittwochabend auf Rückfrage seitens der Hockeyweb-Redaktion telefonisch kurz Stellung bezogen, nachdem es dem Vernehmen nach Differenzen bei der Frage des Passsystems gegeben haben soll. Auf Rückfrage von Hockeyweb erklärte Björn Breuer. „In den letzten drei Jahren haben wir in NRW viel erreicht. Wir sind viele Digitalisierungsschritte gegangen, vor vielen anderen Verbänden, auch vor dem DEB. Ich bin für Fortschritt, nicht für Rückschritt. Nun soll es einen solchen Rückschritt geben. Das halte ich für fatal. Daher bin ich nun zurückgetreten.“
Bereits am 22. August steht die nächste Mitgliederversammlung des EHV NRW auf der Agenda. Dann wird auch das Präsidium neu gewählt.














