Lukas Derksen und Leon Nasebandt bleiben in HerfordHerforder EV

Lukas Derksen und Leon Nasebandt bleiben in HerfordLukas Derksen und Leon Nasebandt bleiben in Herford
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Alleine Derksens Nachname hat in Herford einen Ruf wie Donnerhall, war doch schon Lukas’ Vater Peter als Spieler und Trainer viel Jahre in Herford aktiv. Und die Eishockey-Gene wurden offensichtlich weitervererbt, denn auch Lukas ist auf dem besten Wege, eine Institution in Herford zu werden. Allerdings hatte der körperlich starke Verteidiger in den letzten beiden Spielzeiten das Pech gepachtet. Immer wieder neue, schwere Verletzungen warfen ihn zurück, in der letzten Saison war es ein Wadenbeinbruch beim Sommertraining, der es ihm extrem schwer machte, überhaupt noch ins Team zu kommen. Doch er biss sich durch, schaffte die Doppelbelastung Ausbildung und Aufbautraining und stand am Ende der Saison wieder regelmäßig im Oberliga-Kader des Herforder EV. Die dort gesammelten Erfahrungen sind nun Gold wert, wenn es darum geht, in der NRW-Liga dem Goalie den Rücken frei zu halten. Zwar wird sich Lukas im Sommer noch einem chirurgischen Eingriff unterziehen lassen müssen, doch er ist absolut optimistisch, zu Saisonbeginn wieder topfit zu sein. Die Fans dürfen sich also auf krachende Checks des 1,80 Meter großen und knapp 90 Kilogramm schweren Verteidigers freuen.

Sieben Spiele konnte Leon Nasebandt in der letzten Saison nur für den HEV machen, Verletzungsprobleme kamen schon früh in der Saison auf. Vor diesem Hintergrund konzentrierte sich der mittlerweile 20-jährige Stürmer dann voll auf den Schulabschluss, ließ Comeback-Pläne links liegen. Mittlerweile ist Leon wieder fit, hat seine Schule abgeschlossen und will sich wieder auf dem glatten Untergrund beweisen. Dass er das Talent hat, ist unbestritten: Seine Spielintelligenz und Übersicht sorgten dafür, dass er im Nachwuchsbereich sowohl in der Schüler- als auch der Jugendbundesliga immer zu den  zuverlässigsten Scorern zählte, eine hartnäckige Fußverletzung hinderte ihn jedoch daran, in der DNL in Iserlohn Fuß zu fassen. Anschließend wechselte er zurück nach Herford, wo er im Jugend- und im Juniorenbereich mit Werten von mehr als 5 Punkten pro Spiel auf sich aufmerksam machte und zu den ersten Einsätzen im Seniorenbereich kam.

Mittlerweile hat Leon eine Saison in der Regionalliga und 33 Spiele in der Oberliga auf dem Buckel, zählt also trotz seiner nur 20 Lenze schon zu den erfahrenen Spielern im jungen HEV-Team und wird sicherlich für reichlich Wirbel vor den gegnerischen Toren sorgen.

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