Toptalent Dominik Bokk erhält Profivertrag bei den Växjö Lakers17-Jähriger überzeugt bei Schwedens Topteam

Dominik Bokk spielte bei der U-20-WM der Division I in Frankreich für die deutsche U20-Nationalmannschaft. (Foto: Olivier Brajon/Deutscher Eishockey-Bund)Dominik Bokk spielte bei der U-20-WM der Division I in Frankreich für die deutsche U20-Nationalmannschaft. (Foto: Olivier Brajon/Deutscher Eishockey-Bund)
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Aktuell ist Dominik Bokk daheim bei seiner Familie in Schweinfurt, um Weihnachten zu feiern. Doch lange wird der Heimaturlaub nicht mehr dauern. Denn die Lakers melden auf ihrer Homepage, dass Bokk – dann erstmals als Profi – am 2. Weihnachtstag im Spiel gegen Skellefteå in der Profiliga SHL teilnehmen wird. Noch als Jugendspieler der Lakers hat er bereits neun SHL-Partien bestritten und erzielte dabei ein Tor. An sich wäre Bokk noch für die U18-Mannschaft der Lakers spielberechtigt, hat in der J18-Elit-Liga aber nur ein Spiel bestritten – und dabei gleich zwei Tore erzielt. Die übrigen Spiele in der Nachwuchsabteilung der Schweden absolvierte er für die U20-Mannschaft in der SuperElit. In 19 Partien in Schwedens wichtigster Nachwuchsliga traf der junge Deutsche neunmal und bereitete 18 weitere Treffer vor – macht in der Summe also satte 27 Scorerpunkte.

Der Profivertrag, den Bokk nun in Växjö unterschrieben hat, ist für die laufende und die kommende Saison gültig. Für den nächsten NHL Entry Draft steht er aber bereits längst in den Blöcken der Scouts.

„Mit Dominik Bokk zu verlängern, ist eine meiner besten Entscheidungen. Es wird sehr viel Spaß machen, seine Entwicklung zu verfolgen“, wird Lakers-Sportdirektor Henrik Evertsson auf der Homepage der Schweden zitiert. Der 17-Jährige selbst sagt: „Das ist ein Traum! Ich bin sehr stolz und freue mich darauf, zu einem wirklich guten Team und einer fantastischen Organisation zu gehören. Danken möchte ich meinen ehemaligen Trainern Juri Peregudov, Eugen Pretzer, Andreas Kleider, Stefan Hetzel, Rodion Pauels, Philip Kipp und Cam Abbott sowie meinen Agenten Andrei Trefilov und Johan Finnström. Ohne sie wäre ich heute nicht dort, wo ich bin.“

Nach seiner Zeit bei seinem Heimatverein ERV Schweinfurt wechselte er 2014 zum Kölner EC und spielte für die Junghaie sowohl in der Schüler-Bundesliga als auch in der DNL. In der Saison 2016/17 erzielte er in 45 Spielen der Deutschen Nachwuchsliga 39 Tore und 39 Vorlagen für den KEC. Für Deutschland nahm er vor einem Jahr an der U18-WM und vor kurzem an der U20-WM teil, bei der er in fünf Spielen ein Tor und vier Assists verbuchte.

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