Italien gewinnt Auftakt gegen Gastgeber PolenBuona la Prima

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Die zweite große Herausforderung für das Eishockey Projekt, um Italiens Coach Stefan Mair, steht mit der WM in Polen an. Seit Coach Mair die Squadra Azzurra übernahm, liegt das Hauptaugenmerk bei der Spielerwahl auf Eigengewächse. Diese werden nur noch mit Spielern ergänzt, die mit dem Erhalt der italienischen Staatsbürgerschaft, auch wirklich bereit dafür sind, für Italien zu spielen und nicht einfach nur international spielen wollen. So kam es auch, das Frederic Cloutier neu in der Squadra Azzurra ist. Der Kanadier, der lange Zeit in Italien spielte und eine Italierin geheiratet hat, wollte gerne für Italien spielen und bekam die Chance von Stefan Mair dabei zu sein, nutze diese und freut sich auf seine erste WM.

Zum Auftakt ging es direkt gegen Polen, bei denen noch Adam Borzecki fehlte. der mit den Bietigheim Steelers noch um den Titel in der DEL2 spielte. Die Italiener begannen konzentriert und konnten in der 13. Minute durch den Müncher Joachim Ramoser in Führung gehen.

Im zweiten Drittel schlugen die Gastgeber zurück und konnten in Überzahl durch Tomasz Malasinski ausgleichen. Die Polen waren nun besser im Spiel und hatten auch gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Die Italiener reagierten mehr als sie agierten und ließen vor allem im Powerplay gute Chancen liegen. Andreas Bernard im Tor der Italiener, hatte einen Sahnetag und so ging es mit einem Unentschieden in die zweite Pause.

Im letzten Drittel drückten die Italiener von Anfang an wieder auf dass Tor der Gastgeber und Luca Frigo erzielte nach einem Konter das 2:1 für Italien. Nun warfen die Polen alles nach Vorne und kurz vor Schluss konnte KHL Legionär Thomas Larkin den Puck im leeren Tor zum 3:1 Endstand unterbringen.

Exklusiv für Hockeyweb äußerte sich Italiens Kapitän Anton Bernard wie folgt: „ Wir haben schnell ins Spiel gefunden und einen guten Rhythmus gehabt, das war unser Schlüssel zum Erfolg, denn die Polen sind damit überhaupt nicht zurecht gekommen. Wir hatten gute Chancen im Powerplay, haben das liegen lassen, das muss dringend besser werden. Im Schlussdrittel waren es eigentlich die Polen, die Druck nach vorne gemacht haben und uns wenig Spielanteile überlassen haben. Das Empty Net Goal, zwei Sekunden vor Schluss, war natürlich Gold Wert. Wir haben noch einige Baustellen, an denen wir arbeiten müssen, vor allem die Special Teams, am besten schon am heutigen Sonntag.“

Am heutigen Sonntag trifft Italien auf Slowenien.

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