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Red Bull Salzburg gelingt der Befreiungsschlag

Klagenfurter AC besiegt Meister Graz deutlich

Lesedauer: 2 Minuten
Foto: dpa

Das Spiel des Tages in der ICEHL fand am Sonntag in Klagenfurt statt. Der österreichische Rekordmeister, der Klagenfurter AC, empfing den aktuellen Titelverteidiger, die Graz 99ers vor immerhin knapp über 4.000 Besuchern in der Heidi-Horten-Arena.

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Und diese sahen bereits in der Aufstellung, dass bei Graz ein entscheidender Spieler fehlen würde. Der Architekt des letztjährigen Meistertitels, der kanadische Keeper Maxime Lagace, war nicht dabei und das sollte sich später für die Klagenfurter auszahlen. Lagace war dabei perfekt in die Saison gestartet, hatte nach zwei Spielen lediglich 0,82 Gegentore bei 96,4 Prozent Fangquote aufzuweisen. Und dann kam die Partie gegen Bozen und eine Verletzung, die für Stirnrunzeln bei den Grazer Verantwortlichen sorgte. Der Sportchef der 99ers, Philipp Pinter, dazu: „Er fehlt zum Glück nur fünf bis sechs Wochen. Wir sind dabei, für kurzfristigen Ersatz zu sorgen“. Bis dahin sollen Nicolas Wieser und Patrick Grascher für Stabilität im Tor sorgen, und letzterer stand dann auch im Kasten, als die Partie gegen Klagenfurt gestartet wurde.

Sechzig Minuten später war Patrick Grascher der unglücklichste Spieler auf dem Eis. Keine schlechte Leistung geboten und trotzdem nur 14 von 20 Schüssen gehalten, was eine Fangquote von mäßigen 70 Prozent ergab. Ein Torhüterwechsel stand jedoch für den Grazer Trainer Dan Lacroix nicht zur Debatte, denn auf der Ersatzbank saß lediglich Keeper Nummer 4, der erst 18-jährige Artur Striedinger, und für ihn wäre ein Einsatz definitiv noch zu früh gekommen. Matchwinner auf KAC-Seite waren Nick Petersen als doppelter Torschütze und Clemens Unterweger, dem drei Assists gelangen.

Lediglich 1.248 Zuschauer wurden in Budapest Zeuge, wie sich der EC Red Bull Salzburg nach dem schwachen Saisonstart mit einem überzeugen 6:3-Sieg aus dem Schlamassel schoss. Hier überzeugte Benjamin Nissner, der neben seinem Tor zum 1:1 noch zwei Assists beisteuerte. Mit einem etwas überraschenden Sieg beendete Fehervar seinen Ausflug nach Österreich. Nach dem 0:2 vom Samstag in Innsbruck folgte ein 3:2-Sieg in Vorarlberg und auch der HC Pustertal zeigte beim 5:4-Erfolg gegen die Black Wings Linz einen Aufwärtstrend.

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