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Salzburgs Tief hält an

Ferencvarosi TC sorgt für erste Niederlage des HC Mailand

Lesedauer: 2 Minuten
Foto: dpa

Auch der vierte Spieltag in der ICEHL brachte wieder Überraschungen. Die größte passierte in Budapest, wo Ferencvaros als krasser Außenseiter dem aktuellen Tabellenzweiten der ICEHL ein Bein stellte und dem HC Mailand die erste Niederlage beibrachte. Ganz anders die Situation in Salzburg, wo die Red Bulls im Augenblick ihre Rolle als Punktelieferant nicht ablegen können.

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Wenn man die Partie zwischen Ferencvarosi TC Budapest und dem HC Mailand analysiert, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Kristof Nagy. Der 26-jährige Keeper avancierte im Match gegen den Neuling zum Gamechanger und Gamewinner, denn Nagy erkämpfte sich förmlich den Titel „Spieler des Tages“ durch einen fehlerfreies Spiel. Vierzig Minuten stand das 1999 geborene Eigengewächs wie ein Fels in der Brandung, entschärfte gleich mehrere Alleingänge wie die von Nick Caamano, Nick Saracino und Wyatte Wylie. Nagy, der seit seinem Start als Profi bei Ferencvaros spielt, startete damit in die Saison mit dem Niveau, für das er seit Jahren steht. Zuletzt war er in der Saison 2020/21 unterhalb der 90 Prozent Fangquote geblieben und auch in dieser Spielzeit sieht es so aus, als ob Kristof Nagy auf diesem Niveau weiterfangen will.

Die Tore gegen den aktuellen Tabellenzweiten erzielten David Silje sowie durch Empty-Netter die beiden Finnen Aku Kestila und Rasmus Heljanko. Wem der Name Heljanko bekannt vorkommt, der hat Recht mit seiner Vermutung. Der Bruder von Rasmus, Christian Heljanko, spielte 2024/25 als Keeper in Ingolstadt und steht im Augenblick beim finnischen Spitzenteam Tappara Tampere unter Vertrag.

Einen gebrauchten Tag erlebte dagegen Red Bull Salzburg. Nach der schon peinlichen Heimniederlage gegen den HC Innsbruck am letzten Mittwoch gab es nun eine weitere Heimniederlage, diesmal gegen den finanziell gebeutelten EC Villacher SV. Dabei zeigten die Kärntener Kontingentspieler ihr Können, denn alle vier Tore gingen auf ihre Konten. Da halfen die zwei Tore von Wyatt Kalynuk und Peter Schneider den Salzburgern nicht wirklich weiter.

Eine schmerzhafte Heimniederlage leistete sich auch Olimpija Ljubljana. Vor knapp über 3000 Zuschauern in der Hala-Tivoli brachte zwar Marly Quince die Gastgeber in Führung, aber danach spielte nur noch der KAC, der am Ende hochverdient mit 7:3 gewann.

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