HC Pustertal erreicht ICEHL-Finale

Die Überraschung schlechthin ist perfekt. Der Hauptrundenfünfte aus Bruneck, der HC Pustertal, setzte sich zuerst mit einem Sweep gegen die favorisierten Salzburger durch und jetzt mit einem fast ebenso klaren 4:1 gegen Olimpija Ljubljana, den Tabellensechsten. Jetzt können sich die Brunecker erst einmal erholen. Am 15. April beginnt die Finalserie gegen den Hauptrundensieger Graz 99ers, beginnend in Graz um 19.45 Uhr.
HC Pustertal – Olimpija Ljubljana 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.
Serienstand: 4:1
Eine Serie blieb bestehen. Auch in der dritten Begegnung in Bruneck zwischen beiden Teams fielen drei Tore. Diesmal allerdings, nach zwei 3:0 Siegen für die Gastgeber, war die Verteilung etwas anders. Die slowenischen Gäste waren zum Erfolg verurteilt, während der heimische HCP versuchte, vorab ins Finale zu kommen, um Kräfte zu sparen. Heraus kam eine intensive, aber äußerst faire, Partie mit insgesamt nur 12 Strafminuten. Nach einem leicht überlegenen Spiel im ersten Drittel stand es nach zwanzig Minuten immer noch 0:0 und das Ergebnis sollte bis zur 39. Spielminute Bestand haben. Dann gelang dem slowenischen Topscorer Nicolai Meyer in Überzahl die Führung. Jetzt standen die Slowenen vor ihrem zweiten Sieg, der vor allem ein Dienst von Olimpija-Keeper Tokarski war, der mit starken Paraden den Vorsprung sicherte, aber ausgerechnet beim Ausgleich eine unglückliche Figur machte. In der 53. Minute rutschte ihm ein Schuss von Osmanski regelrecht durch die Hosenträger und so ging es in die Verlängerung. Hier war jedoch relativ schnell Schluss. Mangels Alternativen musste Zanatta von der blauen Linie einen Schuss abgeben und dieser segelte förmlich in die rechte Ecke, schwer zu halten, weil einige eigene Abwehrspieler Tokarski die Sicht versperrten.
Tore: Pustertal: Austin Osmanski, Rok Ticar; Ljubljana: Nicolai Meyer













