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Wichtiger Erfolg zum Auftakt

Traumstart bei der WM: Österreich bezwingt Großbritannien zum Auftakt

Lesedauer: 2 Minuten
Österreich ließ mit David Kickert im Tor zum Auftakt gegen Großbritannien nichts anbrennen.
Österreich ließ mit David Kickert im Tor zum Auftakt gegen Großbritannien nichts anbrennen. (Foto: dpa/picture alliance/Beautiful Sports)

Österreich ist mit einem wichtigen Erfolg in die Eishockey-WM 2026 gestartet und hat sich im Kampf um den Klassenerhalt früh in eine gute Ausgangsposition gebracht. Das Team von Roger Bader setzte sich vor 7.974 Fans in der Zürcher Swiss Life Arena mit 5:2 (3:2, 2:0, 0:0) durch und holte damit gleich zum Auftakt drei wertvolle Punkte.

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Österreich erwischte einen Traumstart und ging bereits in der dritten Minute durch Benjamin Nissner mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb die ÖEHV-Auswahl spielbestimmend. Peter Schneider erhöhte in der sechsten Minute auf 2:0, Paul Huber legte wenig später das 3:0 nach. Großbritannien kam zunächst nur vereinzelt zu Chancen, die David Kickert jedoch souverän entschärfte. Zu diesem Zeitpunkt dominierte Österreich die Partie und schien früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Gegen Ende des ersten Drittels verlor Österreich jedoch kurz den Faden: David Clements verkürzte auf 1:3. Nur eine Minute später nutzten die Briten die Unordnung eiskalt aus: Liam Kirk, Top-Torjäger der Eisbären Berlin, kam frei im Slot zum Abschluss und traf eiskalt zum 2:3. So stand nach einem zunächst dominanten, dann aber zunehmend fehlerhaften Auftakt aus österreichischer Sicht nur noch eine knappe 3:2-Führung nach dem ersten Drittel. 

Auch im zweiten Drittel starteten zunächst die Briten besser, doch Österreich antwortete im richtigen Moment. Peter Schneider stellte mit einer starken Einzelaktion in der 27. Minute auf 4:2 und stoppte damit die Druckphase des Gegners. Danach fand Österreich wieder besser ins Spiel und baute die Führung durch Leon Wallner in der 34. Minute auf 5:2 aus. Wallner verbuchte ebenso wie Youngster Leon Kolarik bei diesem Treffer seine ersten WM-Punkte.

Im Schlussdrittel blieb Österreich die kontrollierende Mannschaft, ließ defensiv wenig zu und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Zwar erspielte sich die ÖEHV-Auswahl noch mehrere hochkarätige Chancen, ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr. Wegen einiger Strafzeiten kam kaum Spielfluss auf, ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg jedoch nicht mehr. 

Teamchef Roger Bader zeigte sich im ORF-Interview zufrieden und sah Österreich spielerisch, kämpferisch und läuferisch als die bessere Mannschaft. Besonders positiv hob er hervor, dass sein Team die Partie im letzten Drittel diszipliniert und souverän zu Ende gespielt habe.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Österreich nicht: Bereits am 17. Mai um 16.20 Uhr wartet mit Ungarn die nächste richtungsweisende Partie. Mit einem weiteren Erfolg könnte sich die ÖEHV-Auswahl im Kampf um den Klassenerhalt früh Luft verschaffen und zugleich die Tür Richtung Viertelfinale offenhalten.

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