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Regularien der WM

Direkter Vergleich im direkten Vergleich - DEB-Team fast ohne Chance

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Foto: dpa

Zumindest hatte im Spiel gegen Österreich alles geklappt. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft peilte einen Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied an, um in einem möglichen Dreier- oder gar Vierervergleich punktgleicher Mannschaften die Nase vorn zu haben. Das Problem: Das war für die Katz‘. Denn erstaunlicherweise gilt im direkten Vergleich der direkte Vergleich.

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Zur Erklärung: Bislang war es so, dass bei drei oder mehreren punktgleichen Teams eine Minitabelle dieser Mannschaften mit den Spielen dieser Teams untereinander erstellt wird. Dort galt (und gilt weitgehend immer noch), dass erst die Punkte, dann das Torverhältnis dieser Minitabelle für die Reihenfolge entscheidend sind. In diesem Fall hätte beispielsweise ein US-Sieg gegen Österreich nach Verlängerung oder Penaltyschießen gereicht, um die deutsche Mannschaft auf Platz vier zu hieven.

Dumm ist nur: Das klappt so nicht. Denn bei der International Icehockey Federation gilt die Regelung: Sind zwei Teams innerhalb der Minitabelle erneut punktgleich, gilt nun auch hier zunächst der direkte Vergleich – und den hat das DEB-Team bekanntlich gegen die USA verloren. Heißt also: Wenn Ungarn das Spiel gegen Lettland nicht gewinnt, gibt es keine Konstellation mehr, die Deutschland ins Viertelfinale bringen würde.

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