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Adler Mannheim schocken Fribourg-Gottéron

Eisbären Berlin holen zweiten CHL-Sieg in Folge

Lesedauer: 3 Minuten
Leo Pföderl war der Mann des Spiels bei den Eisbären Berlin.
Leo Pföderl feierte einen Sieg mit den Eisbären Berlin. (Foto: dpa/picture alliance)

Mit dem zweiten Sieg hintereinander verbesserte der Deutsche Meister Eisbären Berlin seine Chancen auf das Achtelfinale in der Champions Hockey League erheblich. Noch besser dran sind die Adler Mannheim, die sich überraschend beim aktuellen Schweizer Titelträger HC Fribourg-Gottéron durchsetzen konnten und aktuell in der CHL-Tabelle Platz sechs einnehmen.

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Die Eisbären bezwangen Herning Blue Fox mit 2:1, die Adler Mannheim gewannen in Fribourg mit 4:3.

Den CHL-Sonntag eröffneten aus deutscher Sieg die Adler Mannheim in Fribourg. Die Kurpfälzer machten dabei eine hervorragende Figur, konnten am Ende auf 28:16 Torschüsse zurückblicken und sie feierten einen „Mann des Tages“, der mit seinen zwei Toren entscheidend zum Sieg beigetragen hatte: Nicolas Mattinen. Der 28-jährige kanadische Verteidiger glich zweimal einen Rückstand aus. Einmal zum 1:1 (6.) und in der 39. Minute zum 3:3. Dazwischen hatte Leon Gawanke das 2:2 markiert. Gawanke war es dann auch, der den stärksten Schweizer Akteur, den schwedischen Nationalspieler Jacob de la Rose, nach einem Fight, der mit einer Fünfer plus Spieldauer bestraft wurde, aus dem Spiel nahm. In der Verlängerung sorgte schließlich Patrick Brown in der 53. Minute für das entscheidende 4:3. Das nächste CHL-Heimspiel für die Adler Mannheim findet am 7. Oktober gegen den polnischen Titelträger GKS Tychy statt, ehe für die Adler die CHL-Vorrunde am 13. Oktober mit einer Begegnung bei KooKoo Kouvola endet.

Zu einer etwas überraschenden Nervenschlacht wurde die Begegnung zwischen den Eisbären Berlin und dem dänischen Meister Herning Blue Fox. Schade, dass nur 3.315 Zuschauer im Wellblechpalast die Begegnung sehen wollten. Dabei hatte Herning mit der knappen Niederlage nach Verlängerung am Freitag in Liberec bereits beste Werbung für die Partie betrieben. Die Begegnung entwickelte sich dann zu einer äußerst spannenden Angelegenheit. Nach einem torlosen ersten Drittel erzielten im zweiten Abschnitt Leonhard Pföderl und Eric Hördler die verdiente 2:0-Führung. Im Schlussabschnitt verwalteten die Berliner die Führung und hätten mit dieser Taktik fast ein Eigentor geschossen. Nach dem Anschlusstor von Hjalte Kruse Thomsen wackelte die Abwehr der Eisbären mit Torhüter Jonas Neffin bedenklich und tatsächlich fiel der Ausgleich 30 Sekunden vor Ende. Glück für die Eisbären: Die Schiedsrichter erkannten das Tor wegen Torwartbehinderung nicht an. Eisbären-Trainer Eric Dubois: „Herning hat ein taktisch starkes Spiel abgeliefert mit einem herausragenden Torhüter. Wir haben unsere Chancen nur unzureichend genutzt und am Ende hatten wir auch etwas Glück.“

Damit verbesserten sich die Eisbären Berlin auf Rang 14 in der CHL-Tabelle. Weiter geht es für die Eisbären in der CHL am 7. Oktober auswärts in Salzburg, das letzte Vorrundenheimspiel findet dann am 14. Oktober gegen den Klagenfurter AC statt.

Witziges Detail am Rande: Nach der aktuellen Tabelle würden im Achtelfinale die Kölner Haie auf die Eisbären Berlin treffen, und die Adler Mannheim auf Rögle BK.

In den weiteren Spielen zeigten Rögle BK mit einem 4:0 gegen Tappara Tampere und die Växjö Lakers HC mit einem 6:3 gegen Red Bull Salzburg ihre Zähne. Richtig unterhaltsam war es in Bordeaux, wo die heimischen Boxers gegen den HC Pilsen nach 34 Minuten 3:2 führten und am Ende noch mit 4:10 unterlagen.

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