Volle Ausbeute für die Heilbronner Falken beim EV LandshutDoppelschlag der Gäste brachte die Wende

Justin Kirsch (links) erzielte den zweiten Treffer der Heilbronner Falken gegen Selb. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Justin Kirsch (links) erzielte den zweiten Treffer der Heilbronner Falken gegen Selb. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Ein spätes Gegentor und null Punkte – so lautete die Kurzzusammenfassung beider Spiele des EV Landshut am vergangenen Wochenende. Beide Partien wurden jedoch nur mit einem Tor Differenz verloren. „Wir müssen über 60 Minuten konstant spielen!“ – das die Devise von Heimcoach Leif Carlsson im Vorfeld der Begegnung. Die Falken, die tags zuvor gegen Bayreuth den ersten Sieg unter dem neuen vorübergehenden Trainerduo Luigi Calce und Adam Borzecki einfuhren, mussten verletzungsbedingt auf Torhüter Matthias Nemec verzichten, für ihn stand Arno Tiefensee zwischen den Heilbronner Pfosten.

Das Spiel war erst knappe drei Minuten alt, da schlug es bereits hinter Dimitri Pätzold im EVL-Gehäuse ein: Einen Handgelenkschuss von Philipp Preto konnte Bryce Gervais entscheidend zur Gästeführung abfälschen. Im kurz darauffolgenden Überzahlspiel waren die Falken drauf und dran den nächsten Treffer nachzulegen, Pätzold hatte aber mehrmals etwas dagegen. In der Folge fehlte beiden Mannschaften etwas der entscheidende Druck in der Offensive – der letzte Pass kam zu ungenau und die vorhandenen Abschlüsse waren nicht zwingend genug, um die Torhüter in ernste Bedrängnis zu bringen. Folglich hatte das 0:1 auch zur ersten Pause Bestand.

Den Mittelabschnitt läutete Zach O´Brien nach nur wenigen Sekunden mit einem Pfostenknaller ein. Die Falken-Defensive schien den Schuss aber nicht gehört zu haben: Nur kurze Zeit später konnte sich Sebastian Busch über rechts durchsetzen und Max Hofbauer im Nachsetzen verwandeln – der Landshuter Ausgleich nach 22 Minuten. Die Niederbayern waren nun tonangebend und brachten ihre Überlegenheit in dieser Phase zunächst auch auf die Anzeigetafel: Diesmal setzte sich Zach O´Brien auf der rechten Seite durch, seinen Schlenzer aus spitzem Winkel legte sich Arno Tiefensee mit seinem Stock selbst ins Netz. Landshut spielte gut, war dem dritten Treffer deutlich näher als Heilbronn dem Ausgleich, Tore gab´s aber keine mehr vor der zweiten Sirene – die Hausherrenführung war verdient.

Die Gäste konnten dem EVL im Schlussabschnitt wieder Paroli bieten. Das lag aber vor allem daran, dass die Dreihelmenstädter ihr Spiel nicht mehr derart gut aufs Eis brachten wie noch im Mitteldrittel. Als dann auch noch Max Hofbauer auf der Strafbank saß, schlugen die Gäste zu: Justin Kirsch verwandelte per Direktabnahme. Und damit nicht genug – nicht einmal eine Zeigerumdrehung später musste Pätzold erneut hinter sich greifen. Luigi Calce, Sohn des gleichnamigen Trainers, hielt aus halblinker Position einfach mal drauf und traf – Heilbronn gute sieben Minuten vor Ende wieder in Front. Die Gastgeber hatten ebenfalls ihre Gelegenheiten, konnten Arno Tiefensee aber nicht bezwingen. Daran änderte auch die Schlussoffensive nichts. Landshut zwei, Heilbronn drei.

Am Ende steht für den EV Landshut eine erneut knappe und auch vermeidbare Niederlage. Die Falken aus Heilbronn schlugen im entscheidenden Moment doppelt zu und entführen so alle drei Punkte aus dem Eisstadion am Gutenbergweg. Die Truppe von Leif Carlsson versäumte es schlichtweg, das Spiel im Mittelabschnitt für sich zu entscheiden. Am Sonntag gilt es für die Mannen von der Isar in Bad Nauheim ihren Negativlauf endlich zu durchbrechen, die Falken empfangen dann die Bayreuth Tigers.


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Mittwoch 08.02.2023
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