Tölzer Löwen siegen ungefährdet in LandshutPlatz zwei weiter fest im Visier

Der Noch-Tölzer Marco Pfleger (links) traf auch gegen den EV Landshut – sein künftiges Team.  (Foto: dpa/picture alliance)Der Noch-Tölzer Marco Pfleger (links) traf auch gegen den EV Landshut – sein künftiges Team. (Foto: dpa/picture alliance)
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„Wir brauchen über 60 Minuten ein sehr hohes Niveau – dann gewinnen wir Punkte.“ So lautete die Prognose von EVL-Coach Leif Carlsson im Vorfeld der Begegnung. Dieses oberbayerisch-niederbayerische Duell hat immer eine gewisse Brisanz, an diesem Abend kam noch hinzu, dass zwei Löwen nächste Saison am Gutenbergweg heimisch sein werden – die Transfers von Marco Pfleger und Andreas Schwarz sind bereits in trockenen Tüchern.

Der Topscorer der Liga, eben besagter Marco Pfleger, stand aber noch in Diensten der Oberbayern und netzte gleich in der ersten Minute ein. Da das Gehäuse von Dimitri Pätzold davor aber verschoben wurde, verweigerten die Unparteiischen nach Sichtung der Videobilder dem Treffer die Anerkennung. Nur wenig später traf Luca Tosto den Pfosten, ehe Bad Tölz seine Überlegenheit zu Beginn dann doch auf die Anzeigetafel brachte: Der Endverwerter nach einer schönen Kombination über Philipp Schlager und Luca Tosto war – natürlich ist man geneigt zu sagen – Marco Pfleger. Zehn Minuten waren zu diesem Zeitpunkt absolviert. Nach anfänglicher Zurückhaltung beteiligten sich nun auch die Hausherren am Spielgeschehen, brachten die Scheibe aber nicht im Tor unter. Stattdessen erhöhte Reid Gardiner die Führung der Gäste sieben Sekunden vor der ersten Sirene auf 2:0 – in Unterzahl.

In Gleichzahl legten die „Buam“ zu Beginn des Mittelabschnitts den dritten Treffer nach, Luca Tosto schlenzte das Ding in die Maschen. Und es dauerte nicht lange, bis es zum vierten Mal im niederbayerischen Gehäuse einschlug – diesmal in Überzahl. Marco Pfleger schoss auf Querpass von Tyler McNeely zum 4:0 aus Tölzer Sicht ein. Die Offensivbestrebungen des EVL kamen über das Prädikat Bemühungen selten hinaus – vorhandene Abschlüsse waren zu inkonsequent. Abgezockte Löwen führten verdient nach 40 absolvierten Minuten.

Nach nur 19 Sekunden im Schlussdrittel erzielte Zach O´Brien dann endlich auch den ersten Landshuter Treffer des Abends. Eine waschechte Aufholjagd, die aus heimischer Sicht nötig gewesen wäre, um noch etwas zu bewirken, lag trotzdem nicht in der Luft. Und spätestens, als Tyler McNeely nach 46 Minuten einen berechtigten Penalty verwandelte, war die Begegnung endgültig entschieden. Die Dreihelmenstädter schenkten aber nicht ab und kamen durch Lukas Mühlbauer in Überzahl noch zu ihrem zweiten Treffer – das Tor letztendlich aber nicht mehr als die berühmte Ergebniskosmetik – 2:5 am Ende.

Der Sieg der Tölzer Löwen ist ohne jeden Zweifel verdient. Den Hausherren fehlten in vielen Dingen die entscheidenden Prozentpunkte, um den Tabellenzweiten an diesem Abend ernsthaft gefährden zu können, der mit diesen drei Punkten seine Position festigt. Am Samstag reisen die Löwen zum Spitzenspiel nach Kassel, der EVL gastiert dann in Ravensburg.


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