Spannung im Kampf um Pre-Play-offs – Krefeld Pinguine weiter vorne

Die Lausitzer Füchse, der EC Bad Nauheim und die Blue Devils Weiden sichern sich wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs, Krefeld grüßt weiter von der Tabellenspitze.
Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg 2:1 (0:0, 0:1, 2:0)
In Weißwasser hatten die Gastgeber den besseren Start, konnten aber im ersten Drittel keinen Treffer landen. Regensburg musste auf seine beiden Topscorer Corey Trivino und Kevin Slezak verzichten. Torlos ging es in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt dominierte Regensburg das Spiel und erzielte in der 33. Minute durch Samuel Payeur den Führungstreffer zum 1:0. Obwohl nach dem zweiten Abschnitt 26:10 Torschüsse zugunsten der Füchse gezählt wurden, war Regensburg, wie bereist so oft in dieser Saison, das effektivere Team. Im Schlussabschnitt aber konnten die Füchse das Spiel drehen. Nach dem Ausgleich von Charlie Jahnke in der 43. Minute machte Adam Brady eine gute Minute später das 2:1. Dieses brachten die Gastgeber über die Zeit. Auf beiden Seiten machten die Torhüter ein hervorragendes Spiel, sowohl Pascal Seidel als auch Jonas Neffin hielten ihre Teams immer wieder mit Glanzparaden im Spiel. Am Ende sichern sich die Füchse drei wichtige Punkte.
Krefeld Pinguine – Eispiraten Crimmitschau 4:1 (0:0, 1:0, 3:0)
Der erste Abschnitt verlief auf Augenhöhe, torlos ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel war es Jon Matsumoto, der die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Die Entscheidung fiel im Schlussabschnitt. Krefeld drehte jetzt richtig auf und machte keine Gefangenen. Am Ende stand es 4:1 für die Pinguine, die durch die gleichzeitige Niederlage der Kassel Huskies die Tabellenführung ausbauen können.
EHC Freiburg – EC Bad Nauheim 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)
Kaum eine Minute war gespielt, da versenkte Taylor Vause die Scheibe zum ersten Mal im Tor der Gastgeber. Diese drängten danach auf den Ausgleich, den Lukas Mühlbauer drei Minuten vor der ersten Pause markierte. Auch der zweite Abschnitt verlief ausgeglichen. So brachte Fabian Ilestedt die Wölfe in der 34. Minute in Führung, doch Taylor Vause konnte kurz vor der Pausensirene zum 2:2 ausgleichen. Auch im Schlussdrittel bleib es eng. Zunächst erhöhte Juatin Volek für die Gäste. Obwohl Eero Elo in der 52. Minute ausgleichen konnte, machte Sebastian Bengtsson nur 40 Sekunden später den Deckel für die roten Teufel drauf, die sich drei wichtige Punkte im Kampf gegen die Playdowns sichern.
ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden 2:3 n.P. (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1)
Bereits nach zwei Minuten ging der ESVK durch Jere Laaksonen in Führung, doch die Blue Devils, bei denen nach der überraschenden Entlassung von Sebastian Buchwieser Sportdirektor Jürgen Rumrich hinter der Bande stand, glichen sechs Sekunden vor der ersten Pausensirene durch Noah Samanski aus. Der zweite Abschnitt verlief torlos, so dass die Entscheidung auf das Schlussdrittel vertagt wurde. Hier ging zunächst Kaufbeuren in Führung, doch in der letzten Spielminute konnte Fabian Voit für die Devils ausgleichen. Die Verlängerung blieb torlos, im Penaltyschießen sicherte Cedric Schiemenz den Zusatzpunkt für Weiden.
Kassel Huskies – Bietigheim Steelers 4:5 n.V. (2:1, 0:3, 2:0, 0:1)
Der Tabellenzweite ging zur Mitte des ersten Drittels durch Bode Wilde in Führung und erhöhte durch Yannick Valentin in der 20. Minute auf 2:0. Es dauerte 40 Sekunden, da machte Jack Dugan den Anschlusstreffer für die Gäste. Nach fünf Minuten im zweiten Abschnitt folgte der Ausgleich durch Benedikt Jiranek. Jetzt waren die Steelers auf Betriebstemperatur und drehten das Spiel durch Treffer von Alex Preibisch und Mike Fischer auf 2:4. Aber Kassel war noch nicht geschlagen und kam zurück. Durch Tore von Laurin Braun und Hunter Garlent erkämpfte man sich zumindest die Verlängerung. In dieser hatten die Steelers das bessere Händchen und Alexander Preibisch holte den Zusatzpunkt für die Gäste.
Starbulls Rosenheim – Düsseldorfer EG 1:6 (1:3, 0:2, 0:1)
Den besseren Start hatten die Gäste. Sechs Minuten waren gespielt, da brachte Leon Niederberger die DEG in Führung. Gleich 40 Sekunden später legte er auf 2:0 nach. Zur Drittelmitte konnte Dominik Tiffels den Anschlusstreffer für die Gastgeber markieren. Doch in der 18. Minute stellte Kevin Noren mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Auch danach wollte Düsseldorf mehr und Düsseldorf bekam mehr: nach vier Minuten im zweiten Abschnitt erhöhte Erik Bradford auf 4:1, keine Minute später erzielte Ture Linden das 5:1. Damit war das Spiel im Prinzip entschieden, im letzten Drittel erhöhte Simon Thiel noch auf 6:1.
Ravensburg Towerstars – EV Landshut 6:3 (2:0, 2:1, 2:2)
Odeen Tufto eröffnete den Torreigen für die Gastgeber und brachte diese mit zwei Treffern in der neunten und der 20. Minute mit 2:0 in Führung. Robbie Czarnik erhöhte nach der ersten Pause auf 3:0. Zwar konnte Jakob Meyenschein in der 27. Minute den Anschlusstreffer erzielen, doch fünf Minuten später konnte Mark Rassel auf 4:1 stellen. Damit waren an diesem Abend insgesamt fünf Tore gefallen, doch vier weitere sollten im letzten Drittel folgen. Nachdem Denis Pfaffengut und Nicolas Schindler auf 6:1 erhöhten, brachten Tor Immo und David Stieler den EVL noch einmal auf 6:3 heran. Dabei blieb es bis zum Ende. Ravensburg schiebt sich mit dem Sieg auf den fünften Tabellenplatz.













