Selber Wölfe verlieren erneut, Siege für hessische TeamsDEL2 am Montag

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Die Partien im Überblick:

EC Bad Nauheim – Tölzer Löwen 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)

Im Duell zwischen dem EC Bad Nauheim und den Tölzer Löwen gingen die Gastgeber durch Stefan Reiter (11.) mit 1:0 in Führung und erhöhten wenig später dank eines Überzahlspiels auf 2:0 durch Taylor Vause (15.). Von den Gästen kam bis dahin zu wenig und folgerichtig änderte sich am Ergebnis bis zur ersten Pause nichts. Erst im zweiten Durchgang zeigten die Gäste aus Bad Tölz eine Reaktion und verkürzten durch Oliver Ott (27.) auf 1:2, mussten dann allerdings dabei zusehen, wie Andrej Bires (33.) das 3:1 für die Gastgeber erzielte. Diese wirkten fortan wie entfesselt und erhöhten in Person von Huba Sekesi (39.) auf 4:1. Ab hier machte sich der Frust auf Seiten der Gäste in Form von mehreren Strafen bemerkbar. Eine davon nutzten die Wetterauer aus und Tristan Keck (53.) traf zum 5:1. Das 6:1 durch Marc El-Sayed (56.) fiel ebenfalls im Powerplay, genauso wie das 2:6 durch Pascal Aquin (59.). Ein deutlicher, wie verdienter Sieg für den ECB.

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 3:4 (0:0, 2:1, 1:2, 0:1) n.P.

Nach den ersten 20 Minuten, welche weitgehend ereignislos blieben, trennten sich Weißwasser und die Nordhessen torlos. Die Partie war hauptsächlich von Härte und zahlreichen Strafen geprägt. Demnach fiel die Kasseler Führung dank eines Überzahlspiels: Joel Keussen (34.) erzielte das 1:0 für die Schlittenhunde. Doch die Gastgeber aus der Lausitz schlugen blitzschnell zurück und erzielten postwehend das 1:1 durch Eric Valentin (38.) und wenig später die 2:1-Führung durch Peter Quenneville (40.). Im letzten Drittel legten die Huskies einen Blitzstart hin und drehten die Partie, nachdem Mitch Wahl (46.) und Brett Cameron (47.) getroffen hatten. Erst kurz vor Schluss gelang den Füchsen der Ausgleich zum 3:3 durch Marius Stöber (56.). Nachdem die Verlängerung torlos endete, wurde die Partie in einem ewig langen Penaltyschießen entschieden. Insgesamt waren zwölf Durchgänge nötig, bis Jamie MacQueen den Siegtreffer zum 4:3 erzielte.

Selber Wölfe – Löwen Frankfurt 2:5 (1:0, 1:3, 0:2)

Das Duell zwischen dem Tabellenletzten und dem Aufstiegsaspirant begann mit einem durchaus überraschenden Treffer durch Nick Miglio (9.), der den Außenseiter in Front brachte. Carson McMillan (21.) fand zu Beginn des zweiten Durchgangs die passende Antwort und glich aus. Es folgte die nächste Führung der kämpfenden Selber, die durch Lukas Vantuch (22.) das 2:1 erzielten. Erst in Überzahl schafften die Löwen durch Brett Breitkreuz (25.) den Ausgleich und wenig später auch die Führung zum 3:2 – wieder einmal durch McMillan (31.). Im letzten Durchgang traf Breitkreuz (50.) zum zweiten Mal und wenig später erzielte Yannick Wenzel (53.) das 5:2 für die Löwen, was schließlich auch der Endstand war.

Bayreuth Tigers – EHC Freiburg 3:5 (0:1, 3:2, 0:2)

Nachdem beide Teams in der ersten Viertelstunde diverse Strafen hinnehmen mussten, brachte Christoph Kiefersauer (18.) die Gäste mit 1:0 in Front, welche bis zum Beginn des zweiten Drittels anhielt. Kurz nach Wiederanpfiff erwischten die Gastgeber den besseren Start und Marvin Ratmann (21.) erzielte das 1:1. Die Antwort darauf hatte der zuletzt mehrfach erfolgreiche Liam Finlay (26.), der zum 2:1 für die Freiburger traf. Keine 25 Sekunden später glich Kevin Kunz zum 2:2 aus. Die Spannung schien in diesem Spiel grenzenlos: Frédérik Cabana (40.) brachte die Tigers erstmals in Führung und traf zum 3:2, ehe Lennart Otten (44.) einen weiteren Ausgleich erzielte. Zum Start des Schlussdrittels erzielte der EHC das 4:3 durch Timotej Sille (44.) und ging erneut in Führung. Das letzte Wort hatte schließlich Tyson McLellan (60.), der ins leere Tor zum 5:3 traf.


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