Selber Wölfe kassieren in Bad Tölz die fünfte Pleite in SerieDEL2 kompakt: 33. Spieltag – Crimmitschau gewinnt nach Penaltyschießen

Nächster Rückschlag für die Selber Wölfe um Florian Ondruschka. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Nächster Rückschlag für die Selber Wölfe um Florian Ondruschka. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Die Partien im Überblick:

Eispiraten Crimmitschau – EC Bad Nauheim 4:3 (0:1, 3:1, 0:1, 1:0) n.P.

Tristan Keck (10.) brachte die favorisierten Nauheimer in Front, nachdem Scott Feser wegen Behinderung das Eis verlassen musste. Insgesamt war das erste Drittel hauptsächlich von Strafen geprägt, was sich auch im zweiten Durchgang nicht änderte. Kurz nach dem Ausgleich durch Dominic Walsh (24.) musste André Schietzold wegen Beinstellens runter – in Überzahl erzielten die Roten Teufel durch Mick Köhler (29.) das 2:1. Der zuvor bestrafte Schietzold war wenig später an den zwei Piraten-Treffern beteiligt und legte sowohl für Scott Timmins (30.) als auch Patrick Pohl (35.) vor – und plötzlich stand es 3:2 für Crimmitschau. Auch der letzte Durchgang begann mit Strafen, darunter zwei für Nauheims Tobias Wörle innerhalb von drei Minuten! Kurz vor Schluss war es dann Taylor Vause (59.), der die Hessen in die torlose Verlängerung rettete. Im Penaltyschießen hatte Schietzold das letzte Wort.

Kassel Huskies – Bayreuth Tigers 2:1 (0:0, 1:0; 1:1)

Auch dieses Duell hatte ein hohes Maß an typischer Eishockey-Härte zu bieten, sodass es im ersten Drittel innerhalb von nur 15 Minuten zu vier Strafen kam. Neben Beinstellen und Behinderungen, kamen im zweiten Drittel noch Haken und Checks dazu, ehe Jamie MacQueen (28.) den ersten Treffer an diesem Abend erzielte und die Schlittenhunde in Führung brachte. Die Tigers kamen erst im Schlussdrittel zum Ausgleich durch Cristian Kretschmann (49.). Dieser hielt jedoch nicht lange – Troy Rutkowski (52.) brachte die Nordhessen erneut in Führung. Auch im letzten Durchgang waren beiden Strafbänke gut gefüllt. Am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr, sodass die Huskies wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs ernten konnten.

Tölzer Löwen – Selber Wölfe 6:3 (2:0, 2:3, 2:0)

In einer äußerst unterhaltsamen Partie gingen die Tölzer Löwen durch Philipp Schlager (8.) mit 1:0 in Führung und erzielten noch in derselben Minute den nächsten Treffer durch Nico Kolb. Damit standen die Selber, die seit vier Partien auf einen Sieg warteten, zum Schluss des ersten Drittels vor einer schweren Aufgabe. Nach Wiederanpfiff verkürzten die Wölfe durch Feodor Boiarchinov (27.) auf 1:2 und erzielten in Unterzahl den 2:2-Ausgleich durch Pascal Aquin (31.). Komplett auf den Kopf stellte der Letztplatzierte das Spiel, als Aquin nur wenige Sekunden später die Partie drehte und zum 3:2 aus Wölfe-Sicht traf (31.). Eine Strafe auf Selber Seite ebnete jedoch den Weg zum 3:3 durch Cam Spiro (37.) und kurze Zeit später fiel das 4:3 durch Lubor Dibelka (39.), womit ein irres zweites Drittel sein Ende fand. Dieses gab Bad Tölz die nötige Kraft, um im Schlussdrittel die Partie endgültig zu entscheiden: Spiro zum Zweiten (42.) und auch zum Dritten (58.) stellte den Spielstand auf 6:3 – das dann auch der Endstand.

Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse 6:4 (1:1, 1:1, 4:2)

Nach zehn Tagen ohne Spiel starteten die Löwen Frankfurt das Jahr 2022 mit einem Sieg. Dabei geriet dieser zunächst in Gefahr, als Hunter Garlent (4.) Weißwasser in Führung brachte – Daniel Wirt war zuvor des Eises verwiesen worden. Doch Frankfurts Leistungsträger Tomas Sykora (18.) sorgte kurz vor Ende des ersten Drittels für den Ausgleich. Das 2:1 durch Constantin Vogt (25.) folgte direkt nach Wiederanpfiff, ehe Weißwassers Daniel Visner (35.) nach drei Strafen für die Löwen zum 2:2 traf. Eine Menge Spannung war somit zum Start des Schlussdrittels geboten. Die verflog aber relativ schnell, nachdem Yannick Wenzel (43.) und Carson McMillan (47.) die Weichen auf Sieg für die Löwen stellten. Doch die Füchse kämpften sich zurück und verkürzten durch Brett Carson (54.) auf 3:4. Ab da an entwickelte sich die Partie zu einem Hin und Her: Ryon Moser (55.) traf zum 5:3 für die Hessen und Garlent (58.) antwortete postwendend mit dem 5:4. Das letzte Wort hatte Frankfurts Topscorer Rylan Schwartz, der ins leere Tor zum 6:4 traf.

Heilbronner Falken – EV Landshut 2:5 (0:2, 1:0, 1:3)

Die Niederbayern gingen prompt in Führung, als Sahir Gill (1.) ein Zuspiel von Benedikt Brückner erfolgreich verwertete. Bei diesem und auch beim nächsten Treffer des EVL durch Henry Martens (14.) agierte die Falken-Defensive viel zu passiv. Erst eine Strafe zum Nachteil von Landshut ermöglichte es Judd Blackwater (29.), die Überzahl auszunutzen und auf 1:2 zu verkürzen. Im Anschluss wurde es hitzig: Corey Mapes wurde aufgrund eines Checks gegen den Kopf mit einer Matchstrafe sanktioniert. Die 500 Zuschauer in der Kolbenschmidt-Arena tobten. Zu Beginn der Schlussrunde kamen die sichtbar angeschlagenen Falken zum Ausgleich durch Jeremy Williams (43.). Es sollte der letzte Heilbronner Treffer an diesem Abend bleiben: Julian Kornelli (46.) erzielte das 3:2 für Landshut. Marco Pfleger (55.) erhöhte auf 4:2, ehe Maximilian Forster (59.) bei leerem Tor keine Mühe hatte, das 5:2 aus Sicht der Landshuter zu erzielen. 


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