Ravensburg schiebt sich auf Rang zweiDEL 2 kompakt: 10. Spieltag - Landshut siegt bei Heimpremiere

Für die Ravensburg Towerstars geht es im Viertelfinale gegen die Eispiraten Crimmitschau. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH | nordphoto.GmbH / Hafner)Für die Ravensburg Towerstars geht es im Viertelfinale gegen die Eispiraten Crimmitschau. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH | nordphoto.GmbH / Hafner)
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Die Partien im Überblick:

Eispiraten Crimmitschau – Löwen Frankfurt 2:5 (0:1, 0:2, 2:2)

Nach zwei Niederlagen in Serie konnte der Tabellenführer aus Frankfurt wieder einen Sieg einfahren. Die Löwen dominierten die Eispiraten Crimmitschau von Beginn an und gingen folgerichtig mit 1:0 durch Kevin Maginot (9.) in Führung. Auch im zweiten Drittel war der Druck seitens der Hessen hoch und sie erhöhten durch Matt Carey (24.) und Pierre Preto (39.) auf 3:0. Diverse kleine Strafen erschwerten den Piraten die Situation, wodurch Dylan Wruck (42.) auf 4:0 für die Löwen erhöhte. Crimmitschaus Hoffnung durch den Treffer von Scott Feser (43.) war von kurzer Dauer, da Max Faber den alten Abstand wiederherstellte (44.), ehe Mario Scalzo (48.) auf 2:5 verkürzte.

Bayreuth Tigers – EHC Freiburg 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Nach der 0:6-Niederlage bei den Lausitzer Füchsen konnten die Bayreuth Tigers wieder einen Sieg einfahren. Das Team von Petri Kujala ging früh gegen den EHC Freiburg durch Dani Bindels (8.) in Führung, kassierte allerdings wenig später durch Tyson McLellan (10.) den Ausgleich. Die Oberfranken erspielten sich die Führung im zweiten Durchgang wieder zurück, als Luke Pither (26.) ein Zuspiel von Cason Hohmann erfolgreich verwertete. Nach der zweiten Pause erzielte Freiburg zunächst den Ausgleich durch Nick Pageau (50.), geriet aber wie schon gegen Heilbronn wieder in Rückstand, der nicht mehr aufgeholt wurde: Ivan Kolozvary (59.) und Frederik Cabana (60.) sorgten schließlich für die Entscheidung und den 4:2-Endstand zu Gunsten der Tigers.

Selber Wölfe – Ravensburg Towerstars 1:4 (0:2, 0:0, 1:2)

Die Selber Wölfe stecken auch nach zehn Spielen nach wie vor im Tabellenkeller. Auch gegen die Ravensburg Towerstars taten sich die Oberfranken schwer und gerieten früh mit zwei Toren in Rückstand: Robbie Czarnik (2.) und Charles Sarault (13.) brachten die Ravensburger schon im ersten Drittel auf die Siegerstraße. In Unterzahl kassierten die Wölfe das 0:3 durch Josh MacDonald (44.), kämpften sich zwischenzeitlich jedoch durch das Tor von Brad Ross (49.) zurück. Am Spielverlauf änderte sich wenig, da nur kurze Zeit später auch der vierte Treffer der Towerstars durch Gregory Saakyan (56.) fiel. Die Ravensburger schnuppern somit an der Tabellenspitze.

EV Landshut – Lausitzer Füchse 5:4 (2:2, 1:2, 1:0 / 1:0) n.V.

Der EV Landshut machte seinen Fehler aus der Partie gegen Ravensburg im Duell mit den Lausitzer Füchsen wieder gut und gewann mit 5:4 nach Verlängerung. Die Niederbayern gingen durch Thomas Holzmann (3.) in Führung. Dann drehten Richard Mueller (6.) und Hunter Garlent (10.) das Spiel, ehe Lukas Mühlbauer noch vor der Pause den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Spiel zu einem Hin und Her: Peter Quenneville (24., 38.) brachte die Füchse mit einem Doppelpack zweimal in Führung, diese wurde allerdings von Brandon Alderson (25.) und Benedikt Brückner (44.) gekontert. In der Verlängerung entschied schließlich Andreé Hult (62.) die Partie.

ESV Kaufbeuren – Tölzer Löwen 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)

Der ESV Kaufbeuren musste sich den Tölzer Löwen mit 2:3 geschlagen geben und verpasste es, den Abstand zu den oberen Tabellenplätzen zu verringern. Dabei gingen die Allgäuer durch Joseph Lewis (11.) noch mit 1:0 in Führung, verloren diese allerdings kurz vor Ende des ersten Drittels, als Tyler McNeely den Ausgleich der Löwen erzielte. Auch im zweiten Drittel erzielte Kaufbeuren zunächst den Führungstreffer durch Florian Thomas (26.), doch wieder kam Bad Tölz zurück ins Spiel und glich durch Cam Spiro (27.) aus. Anders als im ersten Durchgang, geriet Kaufbeuren nach dem zweiten Ausgleich in Rückstand und musste mit dem Tor von Dominik Bohac (32.) und der damit verbundenen Niederlage leben.

EC Bad Nauheim – Dresdner Eislöwen 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Nach dem Derbysieg gegen die Löwen Frankfurt war die Freude beim EC Bad Nauheim deutlich zu spüren. Gegen das Rudel der Dresdner Eislöwen setzte es allerdings eine 1:2-Niederlage, wodurch die Chance sich den Südhessen weiter anzunähern letztendlich verspielt wurde. Arturs Kruminsch brachte die Sachsen mit 1:0 in Führung (10.), die diese auch bis zur ersten Pause verteidigen konnten. Tristan Keck glich nach Wiederanpfiff für die Roten Teufel aus (29.), doch Dresden schlug in Person von David Suvanto zurück (32.). Die zweite Führung der Eislöwen konnten die Nauheimer nicht mehr aufholen – 2:1 am Ende aus Dresdner Sicht.

Heilbronner Falken – Kassel Huskies 7:5 (0:4, 2:0, 5:1)

In einer äußerst unterhaltsamen Partie trennten sich die Heilbronner Falken und die Kassel Huskies mit 7:5, wobei die Falken eine unglaubliche Aufholjagd hinlegten. Den besseren Start erwischten die Schlittenhunde, die bereits nach zehn Minuten durch die Tore von Brett Cameron (3.), Corey Trivino (7., 10.) und Lois Spitzner (9.) mit 4:0 vorne lagen. Während alles auf einen Sieg der Nordhessen hindeutete, kämpfte sich Heilbronn nach und nach zurück und verkürzte durch Noah Dunham (32.) und Jeremy Williams (33.) auf 2:4. Letzterer erzielte auch das 3:4 (41.), ehe Julian Lautenschlager das Comeback perfekt machte und zum 4:4 ausglich. Luca Tosto erzielte sogar noch das 5:4 für die Falken, doch Kassels Timo Gams stellte auf 5:5. Die Aufholjagd perfektionierten schließlich Kenny Morrison (55.) und Willams mit einem Hattrick (59.).


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