Lausitzer Füchse bezwingen den EV Landshut im PenaltyschießenSpektakuläres Kellerduell

Peter Quenneville machte zwei Treffer - Weißwasser bleibt in der DEL2. (picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)Peter Quenneville machte zwei Treffer - Weißwasser bleibt in der DEL2. (picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)
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Neujahrsvorsätze haben ja oft eine begrenzte Haltbarkeit. Beim EVL war der Vorsatz im neuen Jahr ordentlich zu punkten aber noch nicht abgelaufen – vier Spiele, zwölf Punkte. Damit zogen die Niederbayern in der Tabelle an den Lausitzer Füchsen vorbei, die am Freitagabend am Gutenbergweg gastierten. Ein Kellerduell, ein gern ausgerufenes „Sechs-Punkte-Spiel“ stand also bevor.

Den größeren Willen zeigten zu Beginn klar die Hausherren, den Treffer machten aber die Füchse – Philip Kuschel schlenzte die Scheibe an Freund, Feind und Dimitri Pätzold vorbei ins Netz. Die Landshuter Antwort hatte ebenfalls ein Defensivspieler parat. Stephan Kronthaler tat es Kuschel gleich – zwar mit deutlich mehr Wucht als der Weißwasseraner, aber genauso erfolgreich. Die Gäste waren vor allem durch Konter gefährlich, der EVL machte das Spiel – und belohnte sich. Andreé Hult bediente Marco Pfleger, der dann keine Mühe mehr hatte, die Scheibe zu versenken. Mit 2:1 aus Sicht der Gastgeber ging es in die erste Pause.

Und diese Schaffenspause dauerte beim EVL etwas länger als geplant. Die Füchse kamen stark aus der Kabine und es dauerte auch nur 40 Sekunden, bis der Topscorer der Liga, Peter Quenneville, zuschlug – der Ausgleich. Die Niederbayern fingen sich danach wieder, den nächsten Stich machten aber erneut die Sachsen: Clarke Breitkreuz hievte das Ding in die Maschen. Bing – Bing – zweimal trafen die Hausherren danach den Pfosten und einmal verhinderte die Sirenen einen Landshuter Treffer, aber nicht die Pausensirene: Sahir Gill lief, noch dazu in Landshuter Unterzahl, allein auf Leon Hungerecker zu und dann ertönte die Sirene – fast zwei Minuten zu früh! Genauso kurios wie ärgerlich aus Sicht der Mannschaft von Heiko Vogler. Es war also ganz schön was los im Mittelabschnitt – 3:2 führten die Füchse.

Das Bemühen war weiter da, aber die Zeit lief den Gastgebern davon. Dimitri Pätzold hatte das Eis schon verlassen, als Max Forster die Latte traf – der insgesamt vierte Aluminiumtreffer des EVL an diesem Abend. Aber einen hatten die Niederbayern noch im Köcher: Robin Weihager schlenzt die Scheibe in Richtung Tor und Gill fälscht sie unhaltbar für Hungerecker ab – doch noch der verdiente Ausgleich für den EV Landshut – Overtime.

Die verlief verhältnismäßig unspektakulär. Im Penaltyschießen trafen dann nur die beiden Goldhelme. Während Gill nur einen Versuch verwandelte, traf Quenneville auch beim zweiten Anlauf – 4:3 nach Penaltyschießen für die Lausitzer Füchse – das Ende einer irren Partie.

Beide Mannschaften zeigten ein tolles temporeiches Spiel, von dem die Dreihelmenstädter eigentlich mehr hatten. Die Füchse konnten sich bei Hungerecker und dem Torgestänge höflichst bedanken. Am Ende war es dann einmal mehr Peter Quenneville, der den Unterschied machte und somit seiner Mannschaft zwei Punkte sicherte. Die Makellos-Serie des EVL in 2022 ist damit Geschichte und die Aufgaben werden auch nicht einfacher: Am Sonntag geht’s für Heiko Vogler und seine Cracks nach Ravensburg, Weißwasser empfängt dann die Bayreuth Tigers.


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