Kassel Huskies und EC Bad Nauheim feiern deutliche AuswärtssiegeDEL2 am Samstag – Bietigheim beendet Abwärtstrend

Lois Spitzner erzielte die zwischenzeitliche 1:0-Führung - der einzige Treffer der Huskies im Derby. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Lois Spitzner erzielte die zwischenzeitliche 1:0-Führung - der einzige Treffer der Huskies im Derby. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Partien im Überblick:

ESV Kaufbeuren – EHC Freiburg 4:1 (1:1, 3:0, 0:0)

Beide Mannschaften punkteten äußerst fleißig zuletzt. Ein ausgeglichenes erstes Drittel war nach Toren von John Lammers (17.) und Scott Allen (18.) auch auf der Anzeigetafel als solches erkennbar. Dann aber drehten die Joker auf: Überzahltore von Daniel Oppolzer (30.) und Tobias Wörle (33.) sowie ein Treffer von Tyler Spurgeon (39.) sorgten für eine 4:1-Führung der Joker zur zweiten Pause. Die Wölfe aus dem Breisgau hatten dem auch im Schlussabschnitt nichts mehr entgegenzusetzen, wodurch es beim Heimsieg der Joker blieb.

Bietigheim Steelers – Lausitzer Füchse 3:2 (0:0, 2:2, 1:0)

Für die heimischen Ellentaler gab es zuletzt drei Pleiten am Stück. Nach einem torlosen ersten Drittel starteten die Steelers aber gut in den Mittelabschnitt. Nach Toren von Evan Jasper (21.) und Riley Sheen (24.) stand eine 2:0-Führung zu Buche. Die Füchse schafften aber postwendend in Person von Nicholas Ross (25.) den Anschlusstreffer und kurz vor der zweiten Sirene sogar den Ausgleich durch Lars Reuß (40.). Für Punkte reichte es für die Weißwasseraner trotzdem nicht – Riley Sheen (57.) sicherte mit seinem zweiten Tor des Abends den Heimsieg für Bietigheim.

Dresdner Eislöwen – Kassel Huskies 1:6 (0:1, 0:4, 1:1)

Der unumstrittene Spitzenreiter legte auch in Dresden gut los und lag nach 40 Minuten durch Tore von Dustin Reich (28.), Ryan Olsen (29.) und einem Dreierpack von Lois Spitzner (20., 37., 40.) bereits mit 5:0 in Front. Corey Trivino (44.) legte im Schlussabschnitt noch einen drauf, ehe die Eislöwen in Person von Matej Mrazek (49.) wenigstens noch zum Ehrentreffer kamen – 1:6 am Ende.

Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt 2:3 (2:0, 0:2, 0:0 / 0:1) n.V.

Nur einen Sieg konnten die Towerstars in den letzten acht Begegnungen feiern. Im ersten Spielabschnitt waren die Puzzlestädter aber spielbestimmend – Paul Dronia (3.) und Patrick Seifert (12.) sorgten für die Führung. Im Mitteldrittel zeigte sich das umgekehrte Bild, Frankfurt nun besser. Kyle Wood (21.) und Kale Kerbashian (27.) brachten diesen Umstand auch auf den Spielbericht – 2:2. Der Schlussabschnitt verlief ausgeglichen und torlos. In der folgenden Overtime schlug dann Maximilian Faber (63.) zu und sorgte so für den Auswärtssieg der Löwen vom Main.

Tölzer Löwen – Eispiraten Crimmitschau 6:1 (3:0, 1:0, 2:1)

Die Erfolgsserie der Oberbayern erlitt in Weißwasser zuletzt einen kleinen Dämpfer. Das mussten die Eispiraten am Samstagabend dann wohl büßen. Marco Pfleger (6.), Reid Gardiner (13.), Max French (16.), Kenney Morrison (40.) und erneut Marco Pfleger (48.) schossen eine 5:0-Führung für die Hausherren heraus, ehe Crimmitschau durch Willy Rudert (48.) endlich den Fuß in die Tür bekam. Dies war allerdings nicht mehr als die berühmte Ergebniskosmetik. Lubor Dibelka (60.) markierte in der Schlussminute noch den 6:1-Endstand.

EV Landshut – EC Bad Nauheim 1:8 (1:1, 0:2, 0:5)

Die Roten Teufel kamen zuletzt wieder etwas in Schwung – drei Siege aus den letzten vier Partien. Dieser Trend setzte sich in Landshut fort. Zunächst konnte Marcus Power (19.) die hessische Führung erzielt von Christoph Körner (6.) noch ausgleichen. Im Mittelabschnitt begann Bad Nauheim aber den Niederbayern durch Treffer von James Arniel (26.) und Kelsey Tessier (30.) zu enteilen, bevor es in den letzten 20 Minuten dann sehr deutlich wurde: Christoph Körner (44.), Tomas Schmidt (46.), Cason Hohmann (49.), James Arniel (50.) und Stefan Reiter (55.) stellten den Endstand her – 1:8

Bayreuth Tigers – Heilbronner Falken 2:3 (1:1, 1:0, 0:2)

Nur ein Punkt trennte beide Mannschaften im Vorfeld, entsprechend knapp verlief die Partie auch. Die Falken-Führung durch Dylan Wruck (17.) konnte Markus Lillich (18.) wenig später ausgleichen, bevor Kurt Davis (28.) die Tigers sogar in Führung brachte. In der Schlussphase schlugen die Gäste aber gnadenlos zurück. Dank zweier später Tore von Marcus Götz (58.) und Stefan Della Rovere (60.) gingen die Falken doch noch als Sieger vom Eis und entführten drei Punkte aus Bayreuth.


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