Kassel holt zweiten Saisonsieg und durchbricht Kaufbeurer SerieDEL 2 kompakt: 9. Spieltag – Frankfurt strauchelt erneut

Corey Trivino schnürte einen Doppelpack. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Corey Trivino schnürte einen Doppelpack. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Partien im Überblick:

Dresdner Eislöwen – Selber Wölfe 6:2 (1:1, 3:0, 2:1)

Der Aufsteiger befand sich zuletzt im Aufwärtstrend – volle sechs Punkte aus den letzten beiden Partien. In Dresden wurden den Wölfen aber ihre Grenzen aufgezeigt. 53:18 lautete am Ende die Torschussstatistik zu Gunsten der Eislöwen. Nach einem 1:1 nach den ersten 20 Minuten folgten drei Dresdner Treffer zum 4:1 nach dem zweiten Drittel. Mit dem 2:4 aus Selber Sicht durch Brett Thompson (41.) keimte nochmal Hoffnung auf, doch Timo Walther (59.) und David Suvanto (60.) tüteten in den Schlussminuten den Heimsieg für die Sachsen ein.

EHC Freiburg – Heilbronner Falken 3:7 (1:1, 2:5, 0:1)

Auch im Breisgau fiel das Ergebnis am Ende deutlich aus, obwohl die Hausherren nach 26 Minuten mit 3:1 führten. Dann aber drehte Heilbronn auf: Kenney Morrison (31.), Justin Kirsch (32.), Luke Volkmann (34.), Julian Lautenschlager (35.), Noah Dunham (36.) – fünf Tore in fünfeinhalb Minuten – 3:6. Auf diesen Sturmlauf fanden die Wölfe keine Antwort mehr, stattdessen setzte Luca Tosto (55.) den Schlusspunkt unter den Auswärtssieg der Falken.

Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:3 (2:1, 0:2, 1:0, 1:0) n.V.

Kassel: erst ein Saisonsieg – Kaufbeuren: fünf Siege in Folge. Die Vorzeichen waren klar, das Spiel aber eng und spannend: Jamie McQueen (2.) und Tim Lucca Krüger (13.) brachten die Huskies in Führung, bevor der ESVK die Partie durch Treffer von Markus Lillich (17.), Tyler Spurgeon (36.) und Jan Pavlu (39.) drehte – 3:2 aus Sicht der Joker. Corey Trivino (55.) sorgte dafür, dass die Begegnung in die Verlängerung ging. Und Trivino (62.) war es auch höchstselbst, der das Ding für die Huskies entschied – der zweite Saisonsieg für die Hessen.

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 6:0 (1:0, 0:0, 5:0)

Die Oberfranken aus Bayreuth sorgten am letzten Wochenende für die Überraschung und brachten den Löwen Frankfurt die erste Saisonniederlage bei – und das auch noch deutlich. Am Freitagabend ging es deutlich in die andere Richtung. Dabei war die Partie zumindest in den ersten beiden Dritteln spannender, als es das Ergebnis vermuten lässt. Die Füchse führten nach 40 Minuten lediglich mit 1:0. Dann aber sorgten Richard Mueller (42.), Arttu Rämö (49.), Clarke Breitkreuz (50.), Paul Reiner (57.) und Jens Baxmann (59.) für das am Ende doch klare Ergebnis. Für Weißwasser war dies der erste Sieg nach zuletzt vier Pleiten.

Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)

Die blitzeblanke Löwenweste bekam zuletzt in Bayreuth den ersten Fleck und auch die perfekte Heimbilanz der Löwen ist nun dahin, obwohl Max Faber (2.) im Hessenderby die frühe Führung erzielte. Jordan Hickmott (7.) und Fabian Herrmann (23.) stellten dann aber auf 2:1 für die Roten Teufel. Pierre Preto (29.) sorgte dafür, dass es mit einem Unentschieden in die zweite Pause ging. Im Schlussabschnitt war es dann Taylor Vause (46.) in Unterzahl, der Bad Nauheim zum Sieg und auf Rang drei schoss. Für die heimischen Löwen war es hingegen nach makellosem Start die zweite Niederlage in Folge.

Tölzer Löwen – Eispiraten Crimmitschau 2:4 (1:1, 0:3, 1:0)

Erst der grandiose Saisonstart und dann jüngst zwei Pleiten – die Eispiraten aus Crimmitschau hatten den ersten Dämpfer in dieser Spielzeit erhalten, zeigten aber in Tölz, dass es wieder aufwärts gehen soll. Dem 1:1 nach 20 Minuten folgte ein sächsischer Zwischenspurt, in dem Luca Gläser (22.), Filip Reisnecker (27.) und Vincent Schlenker (33.) auf 4:1 aus Sicht der Gäste stellten. Die Oberbayern investierten viel im letzten Drittel. Trotz 17:2 (!) Torschüssen reichte es aber nur zum 2:4 durch Thomas Merl (59.). Crimmitschau behauptet sich durch diesen Sieg oben in der Tabelle, die Löwen kassieren die dritte Pleite in Serie.

Ravensburg Towerstars – EV Landshut 4:3 (3:1, 0:1, 1:1)

Letztes Auswärtsspiel für den EVL, bevor der Pflichtspielauftakt im neuen Stadion erfolgt. Wohl schon in Gedanken daran verschliefen die Niederbayern das erste Drittel: Fabian Dietz (8.), Charlie Sarault (10.) und Alexander Dosch (12.) brachten die Towerstars mit 3:0 in Front. Diesem Rückstand lief Landshut das ganze Spiel über hinterher und kam auch zum Ausgleich – Yannik Valenti (20.), Julian Kornelli (28.) und Marco Pfleger (58.) die Torschützen. Aber nur eine Minute nach dem Ausgleich versetzte Wojciech Stachowiak (59.) dem EVL den endgültigen Stoß – 4:3 am Ende.


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