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Overtime-Sieg in Ravensburg

Im dritten Anlauf: Dresdner Eislöwen steigen in die DEL auf – die DEG muss runter

Lesedauer: 3 Minuten
Travis Turnbull  startet mit seinen Dresdner Eislöwen erstmals in der DEL.
Travis Turnbull startet mit seinen Dresdner Eislöwen erstmals in der DEL. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)

Die Dresdner Eislöwen haben es geschafft! Die Sachsen gewinnen das siebte Finalspiel der DEL2 bei den Ravensburg Towerstars mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung und steigen in die Deutsche Eishockey-Liga auf. Damit steht auch endgültig der Abstieg der Düsseldorfer EG in die zweite Liga fest.

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Im alles entscheidenden Spiel der DEL2-Finalserie empfingen heute die Ravenburg Towerstars die Dresdner Eislöwen. Es war zugleich das erste Mal in der Geschichte der Liga, dass eine Finalserie erst im siebten Spiel entschieden wurde.

Beide Teams kamen gut aus der Kabine und hatten in den ersten Minuten einige Möglichkeiten. Insgesamt war Ravensburg im ersten Drittel optisch etwas überlegen und hatte die etwas besseren Torchancen, ohne diese aber verwerten zu können. Da aber auch Dresden nicht traf, ging es torlos in die erste Pause.

Noch zu Beginn des zweiten Drittels sah es zunächst danach aus, als würden beide Teams vor allem auf die Defensive bedacht sein, doch in der 22. Minute war es Bruno Riedl, der die Gäste aus Sachsen in Führung brachte. So stand es 0:1 aus Sicht der Towerstars. In den folgenden Minuten war Dresden dann deutlich selbstbewusster und hatte kurz darauf die Möglichkeit zum zweiten Tor, als Ilya Sharipov einen Pass von Simon Karlsson im letzten Moment von der Torlinie kratzte. Nach dem Powerbreak waren dagegen die Towerstars dem Ausgleich gleich mehrfach sehr nahe, doch Danny aus den Birken im Dresdner Tor stand sicher.

So war die Frage, ob die Eislöwen den knappen Vorsprung im letzten Drittel über die Ziellinie bringen könnten. Richtig Glück hatten sie dabei in der 45. Minute, als Danny aus den Birken neben seinem Gehäuse war und die Scheibe statt ins leere Tor noch an den Pfosten ging. Danach war die Dresdner Defensive wieder hellwach und räumte mehrere Ravensburger Chancen ab. In der 55. Minute musste Dresden dann ein weiteres Powerplay der Gastgeber hinnehmen. Die Hälfte der Strafzeit war gerade überstanden, da stand Robbie Czarnik goldrichtig in seiner Paradeposition am Bullykreis und schoss den Puck unhaltbar für Danny aus den Birken ins Netz. So war das Spiel wieder komplett offen und ging in die Verlängerung. Auch das ein Novum in dieser Serie, es war die erste Overtime in den sieben Spielen.

In dieser waren fünf Minuten gespielt, da war Dresden in Überzahl. Und jetzt war es Tomas Sykora, der mit dem 1:2 den Deckel auf die Meisterschaft draufmachte und die Eislöwen in die DEL schoss.

Die DEL2 verliert mit Dresden einen etablierten und wichtigen Standort, vor allem in Weißwasser und Crimmitschau wird man den Verlust der Sachsen-Derbys mit den Eislöwen bedauern. Dafür kommt mit der Düsseldorfer EG ein weiterer Traditionsclub in die Liga, bei dessen Derbys mit Krefeld die Fans mit der Straßenbahn anreisen können.

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