Hessische Teams allesamt erfolgreichDEL2 am Sonntag – Penaltykrimi in Freiburg

Der EHC Freiburg und die Ravensburg Towerstars lieferten sich ein packenden Spiel. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Der EHC Freiburg und die Ravensburg Towerstars lieferten sich ein packenden Spiel. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Partien im Überblick:

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Volle neun Punkte holten die Hessen aus den letzten drei Partien. Zunächst waren es aber die Gäste aus Heilbronn, die zuschlugen – Dylan Wruck (9.) erzielte die Falken-Führung. Im Mittelabschnitt wie auch in den letzten 20 Minuten feuerten die Hausherren doppelt so oft aufs Tor wie die Gäste. Belohnt wurde dies zunächst mit dem Ausgleich durch Luis Schinko (28.) und in der Schlussphase mit dem Siegtreffer durch Manuel Strodel (56.). Die Siegesserie der Löwen geht damit weiter.

EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) n.P.

Duell der Tabellennachbarn – Sechs gegen Fünf. Für die Wölfe gab es am Freitag nach zuletzt fünf Pleiten in Serie wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Das erste Ausrufezeichen setzten aber die Towerstars – die frühe Führung durch John Henrion (6.). Im zweiten Spielabschnitt und etliche Strafzeiten später erzielte Cam Spiro (33.) den Ausgleich in Unterzahl, kurz zuvor handelte sich Chad Bassen eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Bandenchecks ein. Im Schlussabschnitt erzielte Christian Bilich (44.) die Wölfe-Führung, ehe Joshua Samanski (60.) in der Schlussminute noch den Ausgleich für die Gäste markieren konnte. Nach einer torlosen Verlängerung und sage und schreibe 16 Penaltys fiel die Entscheidung zu Gunsten der Breisgauer – Jordan George verwandelte den entscheidenden Versuch.

Tölzer Löwen – Bietigheim Steelers 5:2 (2:0, 2:1, 1:1)

Spitzenspiel in Oberbayern – der Dritte empfing den Zweiten. Die Hausherren legten gleich mächtig los: Niklas Heinzinger (4.), Marco Pfleger (20.) und zweimal Max French (21., 34.) schossen eine 4:0-Führung für die Löwen heraus. Die Steelers konnten ebenfalls Akzente setzen und verkürzten in der Folge durch Norman Hauner (35.) und Calvin Pokorny (47.) auf 2:4. Die Hoffnungen der Ellentaler doch etwas zu holen wurden aber von Manuel Edfelder (57.) jäh zu Nichte gemacht. Die beiden Kontrahenten tauschen dadurch die Plätze im Klassement.

EC Bad Nauheim – Bayreuth Tigers 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)

Nur ein Sieg aus den letzten sechs Begegnungen, so die Bilanz der Hausherren im Vorfeld der Partie gegen Bayreuth. Gewillt dies zu ändern legten die Roten Teufel mit Toren von Frederik Cabana (8.), Christoph Körner (35.) und Julian Chrobot (50.) vor – 3:0. Die Tigers hatten ihre Gelegenheiten, brachten aber nur den einen Treffer von Ville Järveläinen (52.) zu Stande, der am Ende zu wenig war. James Arniel (60.) machte in der Schlussminute schließlich alles klar.

Eispiraten Crimmitschau – Dresdner Eislöwen 2:4 (0:1, 0:2, 2:1)

Acht Spiele lang hielt sie nun schon an die Siegesserie der Eispiraten. Der Derbygegner aus Dresden schickte sich an diese zu beenden und stellte durch einen Doppelpack von Roope Ranta (17., 32.) sowie einen Treffer durch Thomas Supis (40.) die Zeichen auf Sieg. Das Aufbäumen der Hausherren durch Tore von Carl Hudson (49.) und Petr Pohl (53.) kam zu spät. Eine halbe Minute vor Ende sicherte Jordan Knackstedt (60.) mit einem Schuss ins mittlerweile verwaiste Tor den Auswärtserfolg der Eislöwen.

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 2:3 (0:0, 1:1, 1:2)

Heimpremiere für Chris Straube hinter der Fuchs-Bande – es ging gegen keinen geringeren als den Ligaprimus, die Huskies aus Kassel. Und die Hausherren hielten gut mit. Nach Toren von Philippe Cornet (27.) und Korbinian Geibel (31.) stand es zur zweiten Pause 1:1. Im Schlussdrittel setzte sich aber dann die Stärke des Tabellenführers durch: Joel Keussen (53.) und erneut Philippe Cornet (56.) brachten ihre Farben mit zwei Toren in Front. Dem hatten die Füchse nur noch den Treffer von Fabian Dietz (60.) entgegen zu setzen – 2:3 am Ende.

ESV Kaufbeuren – EV Landshut 3:2 (2:1, 0:1, 1:0)

Zwei Siege für den ESVK, zwei Niederlagen für den EVL – so die Bilanz der beiden Teams aus den vergangenen beiden Partien. Das erste Tor im Bayernderby gelang aber den Niederbayern – Max Forster (10.) mit der Gästeführung, die die Hausherren durch Sami Blomqvist (12.) und Tyler Spurgeon (15.) noch vor der ersten Sirene drehten. Landshut bemühte sich, mehr als der Ausgleich durch Lukas Mühlbauer (30.) sprang dabei aber nicht heraus. Stattdessen war es erneut Tyler Spurgeon (55.), der mit dem letzten Treffer des Abends die Begegnung zu Gunsten der Joker entschied.

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