Frankfurt und Ravensburg im Halbfinale, Dresden unter DruckDEL2-Playoffs: Hessenderby wieder ausgeglichen

Die Löwen Frankfurt treffen im Halbfinale auf die Heilbronner Falken. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Die Löwen Frankfurt treffen im Halbfinale auf die Heilbronner Falken. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Partien im Überblick:

EHC Freiburg – Löwen Frankfurt 4:8 (1:5, 3:1, 0:2)

Mit einem Blitzstart legten die Hessen los und lagen nach knapp neun Minuten bereits mit 3:0 vorne: Rylan Schwartz (4.), Brett Breitkreuz (6.) und Dylan Wruck (9.) brachten die Löwen gegen überfordert wirkende Freiburger auf die Siegerstraße. Tomas Sykora (13.) erhöhte auf 4:0, ehe Christoph Kiefersauer (15.) im Powerplay auf 1:4 verkürzte. Wenig später folgte das 5:1 durch Adam Mitchell (18). Im zweiten Durchgang kämpften sich die Wölfe zurück, sodass es dank der Tore von Nick Pageau (25.), dem Doppelpack von Kiefersauer (30.) und dem Anschlusstreffer durch Scott Allen (37.) plötzlich 4:5 stand. Doch auch die Gäste schlugen zurück und Sykora (40.) erzielte das 6:4. Im Schlussdrittel machten die Löwen alles klar, indem Pierre Preto (53.) und Carson McMillan (58.) auf 8:4 erhöhten. Die Hessen stehen nach einem ,,Sweep“ im Halbfinale der Playoffs.

EC Bad Nauheim – Kassel Huskies 7:5 (3:2, 2:0, 2:3)

Die Nordhessen starteten besser in die Partie und lagen nach den Toren von Jamie MacQueen (5.) und Stephan Tramm (14.) mit 2:0 vorne. Noch im selben Drittel meldeten sich die Teufel zurück und drehten die Partie auf 3:2: Genauer gesagt, war es Taylor Vause (15., 18., 19.), der mit einem lupenreinen Hattrick den ECB in Führung brachte. Im zweiten Durchgang wirkte Vause als Assistgeber für Jerry Pollastrone (24.) zum 4:2 mit, bevor Stefan Reiter (27.) das 5:2 erzielte. Von diesem Schock erholten sich die Schlittenhunde nicht – Fouls und Strafen waren die Folge. Erst im Schlussdrittel gelang es ihnen durch Denis Shevyrin (50.) auf 3:5 zu verkürzen, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. Die Nauheimer erhöhten in den Schlussminuten das Tempo und Patrick Seifert (56.) erzielte das 6:3, ehe Oliver Granz (57.) noch einmal spannend machte. Auf das 7:4 durch Vause (59.) folgte eine Minute später das 5:7 durch Jake Weidner, welches jedoch zu spät erfolgte. Das hessische Duell bleibt damit nach vier Partien weiterhin völlig offen.

Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars 1:4 (0:2, 1:2, 0:0)

Josh MacDonald (2.) erzielte die frühe Führung für die Gäste aus Ravensburg, die wenig später in Person von Martin Hlozek (14.) das 2:0 erzielten. Ans Aufgeben dachten die Piraten jedoch nicht und Andre Schietzold verkürzte auf 1:2. Darauf hatte MacDonald (25.) jedoch die passende Antwort und stellte den Abstand von zwei Toren wieder her. Und auch der vierte Ravensburger Treffer fiel durch Sam Herr (36.), nach dem sich am Ergebnis nichts mehr änderte. Die Towerstars ziehen somit ebenfalls nach vier Spielen gegen bemühte Sachsen in das Halbfinale der Playoffs ein.

Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen 3:2 (0:1, 2:0, 1:1)

Nach dem 8:1-Sieg im dritten Spiel starteten die Eislöwen motiviert und gingen durch Philipp Kuhnekath (9.) mit 1:0 in Front, doch die Falken glichen durch Luke Volkmann (26.) zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder aus. Die Gastgeber spielten danach sicherer und Valentino Klos (30.) erzielte die Führung. Und auch danach blieben die Falken das bessere Team, die sich mit dem 3:1 durch Justin Kirsch (51.) Mitte des dritten Durchgangs belohnten. Die Sachsen wehrten sich, suchten den Anschluss und erzielten in Überzahl das 2:3 – David Suvanto brachte den Puck im Netz unter – welches jedoch zu spät eintrat und die Gastgeber den dritten Sieg feiern durften. Dadurch stehen die Eislöwen gehörig unter Druck und benötigen im nächsten Spiel am Freitag einen Sieg, um nicht frühzeitig auszuscheiden.


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