Frankfurt und Dresden wieder im Gleichschritt an der TabellenspitzeDEL2 am Sonntag – nächste Packung für die Tölzer Löwen

Tom Knobloch erzielte das 2:1 für die Eislöwen im Derby gegen Crimmitschau. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Tom Knobloch erzielte das 2:1 für die Eislöwen im Derby gegen Crimmitschau. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Partien im Überblick:

Löwen Frankfurt – Ravensburg Towerstars 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)

Nach dem 8:0-Sieg in Bad Tölz begann das Topspiel gegen die Ravensburg Towerstars für die Hessen alles andere als positiv: Julian Eichinger (4.) brachte die Gäste früh in Führung und traf zu Beginn des zweiten Durchgangs zum zweiten Mal (26.). Mit diesem soliden Vorsprung ging es ins Schlussdrittel. Bis dato war von der sonst dynamischen Löwen-Offensive nichts zu sehen und das Team, das zuvor in einem Spiel achtmal getroffen hatte, war nicht wiederzuerkennen. Dennoch erzielte Bobby Raymond (47.) den 1:2-Anschlusstreffer und die Gastgeber schnupperten am Ausgleich. Allerdings fiel stattdessen das 3:1 auf der anderen Seite, nachdem Jake Hildebrand seinen Kasten verlassen hatte und Sam Herr mühelos einschieben konnte.

Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken 3:6 (2:3, 1:0, 0:3)

Dauerleistungsträger Jeremy Williams (3.) traf zum 1:0 für die Gäste aus Heilbronn, das von Marius Stöber (11.) ausgeglichen wurde. Ein Rückhandschuss von Julian Lautenschlager (15.) sorgte für die erneute Heilbronner Führung, doch auch diese konnten die Füchse, in Überzahl durch Bennet Roßmy (17.) ausgleichen. Erst das 3:2 für die Falken durch Karl Fabricius (18.) hielt bis zur ersten Pause stand. Zum erneuten Ausgleich kamen die Gastgeber erst im zweiten Durchgang, als Brett Carson (37.) ein Zuspiel von Quenneville verwerten konnte. Nach dem ständigen Auf und Ab in den ersten 40 Minuten hatten sich die Gäste jedoch gefangen und schnell die 4:3-Führung durch Justin Kirsch (44.) erzielt. Statt wieder den Ausgleich zu kassieren, erhöhte das Team von Jason Morgan auf 5:3 – diesmal durch Kenney Morrison (53.). Und dieser setzte wenig später noch einen drauf, als er zum 6:3-Endstadt traf (57.). Inzwischen ist Heilbronn seit neun Partien ungeschlagen.

Bayreuth Tigers – Tölzer Löwen 8:3 (3:1, 2:2, 3:0)

Ein Doppelpack von Marvin Ratmann (7., 12.) und ein weiteres Tor von Luke Pither (13.) brachten die Tigers bereits früh auf die Siegerstraße. Die Gäste aus Bad Tölz zeigten indes wie schon gegen Frankfurt eine defensiv schwache Leistung. Immerhin erzielten Pascal Aquin (14.) und Tyler McNeely (24.) zwei Treffer, auf die Kevin Kunz (30.) mit dem 4:2 für Bayreuth antwortete. Auf McNeelys (33.) Powerplay-Tor folgte der Treffer zum 5:3 durch Ville Järveläinen (39.). Durch eine Strafe kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte Järveläinen (42.) auf 6:3 erhöhen, ehe Tim Zimmermann (46.) zum 7:3 traf. Die Tölzer bekamen die laufstarken Tigers nicht in den Griff und fingen sich durch Cason Hohmann (56.) sogar das 3:8, was auch der Endstand war. Somit kassierten die Löwen allein in den letzten zwei Partien 16 (!) Gegentreffer.

Eispiraten Crimmitschau – Dresdner Eislöwen 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

Das Sachsenderby begann für die Eislöwen besser und Jussi Petersen (18.) erzielte die Führung in einem bis dahin chancenarmen Drittel. Durch eine Strafe zum Nachteil der Dresdner konnte Scott Feser (27.) für die Eispiraten ausgleichen. Das Derby wurde seinem Titel gerecht: Viele Fouls und Strafen zogen sich durch die Partie. Auch nach dem 2:1 durch Tom Knobloch (46.) blieben die Akteure aggressiv. Crimmitschau tat alles für den Ausgleich, wurde dafür allerdings nicht belohnt. Diverse vergebene Chancen führten dazu, dass die Eislöwen schließlich zum 3:1 durch Jordan Knackstedt (59.) trafen und einen wichtigen Sieg nach der Niederlage gegen Landshut einfuhren. Dank Ravensburgs Sieg gegen Frankfurt ziehen die Sachsen mit den Löwen wieder gleich.

EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (0:1, 1:3, 2:0)

Der ESVK nahm den Mut aus der Partie gegen Bad Nauheim mit konnte durch Tyler Spurgeon (4.) früh gegen die Niederbayern in Führung gehen. Auch mehrere Strafen brachten die Gäste nicht aus der Fassung, sodass Markus Lillich (23.) zum 2:0 traf. Ein darauffolgendes Haken von John Lammers ebnete den Weg zu Brandon Aldersons (29.) Anschlusstreffer, der durch Mikko Lehtonen (31.) allerdings wiedergutgemacht wurde – dieser traf zum 3:1 und wenig später auch zum 4:1 (39.), wodurch die Vorentscheidung bereits gesichert war. Im Schlussdrittel wachten die Landshuter zwar noch einmal auf, ihre beiden Tore durch Julian Kornelli (45.) und Thomas Holzmann (59.) kamen letztendlich zu spät. Somit blieb es bei einem 4:3-Erfolg der Kaufbeurer.

EHC Freiburg – Kassel Huskies 1:3 (1:0, 0:3, 0:0)

Der Favorit aus Kassel geriet zunächst durch einen Treffer von Christian Billich (12.) in Rückstand und konnte diesen erst im zweiten Durchgang dank Brett Cameron (33.) aufholen. Danach verbesserte sich das Spiel der Schlittenhunde schlagartig: Erst brachte Tim Krüger (35.) die Nordhessen mit 2:1 in Führung und nur wenige Sekunden später erhöhte Marco Müller (36.) gar auf 3:1. Trotz Führung war in den Reihen der Huskies Frust erkennbar, allem voran bei Corey Trivino, der im Schlussdrittel drei Strafen erhielt, eine davon wegen Schiedsrichterbeleidigung. Der Sieg war dem EC jedoch nicht mehr zu nehmen.

EC Bad Nauheim – Selber Wölfe 5:2 (2:2, 2:0, 1:0)

Die Roten Teufel mussten nach der 1:4-Niederlage in Kaufbeuren eine Reaktion zeigen, doch es kam anders: Der Tabellenletzte führte nach nicht einmal zehn Minuten mit 2:0, nachdem Lukas Vantuch (2.) und Daniel Schwamberger (9.) die Gastgeber doppelt überrascht hatten. Diese Warnung nahmen die Nauheimer ernst und kämpften sich im Anschluss durch einen Doppelpack von Stefan Reiter (11., 18.) wieder zurück. Im zweiten Drittel wurden die Gastgeber ihrer Favoritenrolle dann doch gerecht: Jerry Pollastrone benötigte 19 Sekunden, um sein Team in Front zu bringen. Mick Köhler (30.) erhöhte schließlich auf 4:2 für das Team aus der Wetterau. Kurz vor Spielende hatte Tristan Keck (58.) das letzte Wort und traf zum 5:2 für den ECN.


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