EV Landshut gewinnt das Kellerduell gegen die Selber WölfeAlle drei Punkte bleiben in Niederbayern

Niedergerungen – der EV Landshut bezwingt das Schlusslicht aus Selb.  (Foto: Christian Fölsner)Niedergerungen – der EV Landshut bezwingt das Schlusslicht aus Selb. (Foto: Christian Fölsner)
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Kellerduell – die Partie des EVL gegen die Wölfe aus Selb hatte dieses Prädikat mehr als verdient. Vorletzter gegen Letzter, beide mit über zehn Zählern Rückstand auf die Pre-Play-off-Plätze. Im neuen Jahr kann es also bei beiden Teams nur besser werden. Bei den Niederbayern fehlte Marco Pfleger aufgrund einer Trainingsverletzung, bei den Gästen aus Selb stand Brad Ross nicht im Kader und auch Routinier Lanny Gare fehlte – der Deutsch-Kanadier erlitt am Silvestertag einen Schlaganfall. Gute Besserung!

Hinein ins Spiel. Das Abtasten war schnell vorbei und die Scheibe nach nicht einmal fünf Minuten im Tor: Ein Abschluss von Daniel Bruch landete am Pfosten und Andreas Schwarz schaltete am schnellsten. Der gebürtige Landshuter, der erst sein drittes Spiel nach seiner Verletzungspause absolvierte, erzielte sein erstes Tor für den EVL. Von den Gästen kam wenig. Auch die Topreihe um Pascal Aquin, Nick Miglio und Lars Reuß konnte nur wenig Gefahr ausstrahlen. Landshut überzeugte auch nicht in allen Punkten, machte aber einen zweiten Treffer: Max Forster setzte sich schön durch und schob Michael Bitzer die Scheibe unter dem Schoner durch – 2:0 für den EVL, von Selb musste mehr kommen.

Rumps – Pascal Aquin traf im Powerplay Mitte des zweiten Drittels den Pfosten. Recht viel mehr brachte die oberfränkische Offensive aber auch in den zweiten 20 Minuten nicht zu Stande. Bei Gleichzahl waren die Hausherren das bessere Team, konnten aber keinen der durchaus vorhandenen Hochkaräter im Netz unterbringen. Die beste Chance hatte Robin Weihager freistehend vor Bitzer. Der Schwede in Diensten des EVL blieb aber zweiter Sieger.

Um nicht als zweiter Sieger das Eis zu verlassen, bedurfte es weiterhin einer Leistungssteigerung der Truppe von Herbert Hohenberger. Aus Sicht des Österreichers startete der Schlussabschnitt aber fatal: Max Forster machte nach nur einer Minute in Überzahl das 3:0 für Landshut. Aber nicht einmal zwei Minuten später meldete sich Selb noch einmal zurück – Lukas Klughardt überwand Dimitri Pätzold im Landshuter Gehäuse und dieses 1:3 gab den Gästen spürbar Aufwind. Aber nur einige Minuten lang, danach berappelte sich der EVL und brachte die Partie nach Hause. Endgültig den Deckel drauf machte dann Andreé Hult in der Schlussminute per Empty-Net-Treffer – 4:1.

Der EV Landshut gewinnt hochverdient das Kellerduell gegen die Selber Wölfe. Die Niederbayern hatten über die ganzen 60 Minuten hinweg das Geschehen mehr oder weniger fest im Griff und machten zum richtigen Zeitpunkt die Tore. Die Wölfe aus Selb zeigten sich viel zu selten gefährlich vor Pätzold und kassieren auch gegen den Tabellenvorletzten eine Niederlage. Wegen der aktuellen Corona-Lage bei den Löwen Frankfurt haben die Oberfranken am Mittwoch vermutlich frei, der EVL empfängt dann am Gutenbergweg die Bayreuth Tigers.


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