Eisbären Regensburg verlieren gegen Rosenheim mit 4:7

Nach dem historischen 6:5-Erfolg der Eisbären Regensburg im längsten jemals gespielte DEL2-Match am vergangenen Sonntag wollten die Oberpfälzer gegen die Starbulls Rosenheim natürlich nachlegen und in der Serie auf 3:1 stellen. Am Ende zogen sie jedoch mit 4:7 den Kürzeren. Es war indes der vierte Auswärtssieg im vierten Spiel der Serie.
Die Regensburger erwischten einen Start nach Maß und der erste Torschuss fand gleich den Weg ins Ziel. Sam Payeur fasste sich ein Herz und versenkte den Puck mit einem Schlenzer in den Winkel (5.). In der Folge kamen auch die Rosenheimer zu großen Chancen, doch die Eisbären verteidigten ihr Tor mit Leidenschaft. Mit dem hauchdünnen Regensburger Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt nahmen dann die Rosenheimer das Heft in die Hand und die Eisbären agierten zu passiv. In der 25. Minute musste EVR-Goalie Jonas Neffin einen Schuss von Lukas Laub passieren lassen und als Lewis Zerter-Gossage auf 2:1 stellte (29.). hatten die Gäste plötzlich Oberwasser. Für die Regensburger war der zweite Rosenheimer Treffer besonders ärgerlich, da dem Treffer eine klare Abseitsstellung der Gäste vorausging. Charlie Sarrault ließ die Fans der Oberbayern in der 29. Minute erneut jubeln, als er in Überzahl den dritten Rosenheimer Treffer erzielte. Als Jeremy Bracco nur 13 Sekunden vor Drittelende Goalie Oskar Autio mit einem Querpass düpierte, den sich der Finne selbst in Netz legte, hatten die Regensburger Fans wieder Hoffnung. Doch die letzten 13 Sekunden reichten den Rosenheimern aus, um durch Scott Feser zum 4:2 zu kommen (40.).
Auch im Schlussdrittel wurde es turbulent. Bryce Kindopp brachte die Regensburger wieder auf 3:4 heran (45.), aber Luigi Calce hatten die passende Antwort parat, als er mit einem platzierten Schuss die Seinen auf die Siegerstraße brachte. Nur Sekunden später waren dann wieder die Regensburger am Zug. Diesmal trug sich Sean Giles in die Torschützenliste ein (je 49.). Vom sechsten Rosenheimer Treffer durch Fabian Dietz (55.) erholten sich die Regensburger dann aber nicht mehr. Charlie Sarrault machte mit seinem Empty-Net-Treffer zum 7:4 endgültig den Deckel drauf und holte den Heimvorteil zurück zu den Starbulls.













