Ein Tor reicht Freiburg zum SiegDEL2 am Freitag: Füchse entscheiden Sachsenderby für sich

Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 5:3 (2:3, 1:0, 2:0)
Johan Porsberger (8.) brachte die Gäste aus Dresden mit 1:0 in Führung, im Anschluss drehten Hunter Garlent (9.) und Lane Sheidl (10.) die Partie zugunsten der Füchse. Gleiches wiederholte sich auf der anderen Seite als es nach einem Doppelpack von Jordan Knackstedt (16., 19.) zur ersten Pause 3:2 für die Eislöwen stand. Direkt nach dem Wiederanpfiff gelang Maximilian Heim (23.) der erneute Ausgleich für die Gastgeber. Im Schlussdrittel spielten die Füchse immer selbstbewusster und gingen durch Clarke Breitkreuz (41.) erneut in Führung. Das 5:3 durch Scheidl (44.) brachte die Vorentscheidung im Sachsenderby, in dem sich anschließend nichts mehr änderte. Die Füchse kommen den Playoff-Plätzen immer näher.
Heilbronner Falken – Ravensburg Towerstars 2:3 (0:2, 0:0, 1:1)
Im Powerplay gingen die Towerstars durch Fabian Dietz (10.) in Führung, ehe Josh MacDonald (13.) diese wenig später auf 2:0 ausbaute. Nach einem torlosen zweiten Drittel erhöhte Robbie Czarnik (48.) zum 3:0 für die Towerstars. Die Falken ließen sich auch nach zwei Strafen nicht aus der Reserve locken und kamen schließlich zum lang ersehnten Anschlusstreffer durch Stefan Della Rovere (49.). Kurz darauf fiel auch das 2:3 durch Jeremy Williams, doch die Reaktion der Gastgeber kam zu spät. Der Sieg gehörte damit den Ravensburgern, die weiterhin auf Playoff-Kurs bleiben.
EC Bad Nauheim – ESV Kaufbeuren 4:2 (1:0, 0:0, 3:2)
Obwohl der ESVK in den ersten zehn Minuten die tonangebende Mannschaft war, erzielte Jerry Pollastrone (12.) die Führung für die Hessen, die sie auch mit in die erste Pause nahmen. Nach Wiederanpfiff dauerte es gerade einmal 27 Sekunden, bis die Scheibe erneut im Netz der Gäste zappelte: Jordan Hickmott (41.) stellte auf 2:0 für die Wetterauer. Anschließend zeigte auch der ESVK ein Lebenszeichen und Jacob Lagacé (43.) verkürzte auf 1:2. Der Anschlusstreffer gab den Gästen ihr Selbstvertrauen zurück und Simon Schütz (55.) schob zum 2:2 ein. Die letzten Minuten liefen und Pollastrone (58.) brachte mit dem 3:2 den ECBN wieder in Führung. Das letzte Wort hatte Marc El-Sayed (58.), der ins leere Tor zum 4:2-Endstand traf und den Wetterauern so den Sieg sicherte.
EV Landshut – Krefeld Pinguine 3:6 (0:1, 2:1, 1:4)
Ein Rückhandtor von Kael Mouillierat (10.) nach Zuspiel von Zach Magwood brachte die Pinguine in Front, doch im zweiten Drittel war es Brett Cameron (27.), der den Ausgleich für den EVL erzielte. Magwood (29.) avancierte anschließend selbst zum Torschützen und brachte die Pinguine in Führung. Wenige Augenblicke später markierte Markus Eberhardt (29.) jedoch das 2:2. Mehrere Strafen auf beiden Seiten unterbrachen die unterhaltsame Begegnung, die im Schlussdrittel noch einmal richtig spannend wurde: Brett Cameron (47.) schoss das 3:2 für die Gastgeber, erneut konnte eine Führung jedoch egalisiert werden: Dennis Miller (49.) war zur Stelle, ehe Philip Riefers (54.) mit dem 4:3 für die Gäste den Weg für eine unterhaltsame Schlussphase ebnete. Magwood (59.) machte den Hattrick perfekt und Mike Fisher (60.) sorgte mit dem 6:3 für die endgültige Entscheidung.
Eisbären Regensburg – Selber Wölfe 3:5 (1:4, 1:1, 1:0)
Das erste Tor des Abends erzielte Selb-Stürmer Nikita Naumann (8.), ehe nur neun Sekunden später Constantin Ontl (8.) den Ausgleich für die Eisbären markierte. Anschließend spielten die Wölfe jedoch wie entfesselt: Steven Deeg (11.) erzielte das 2:1, worauf das 3:1 durch Nick Miglio (15.) und schließlich das 4:1 durch Peter Trska (19.) folgten. Doch die Eisbären gaben sich nicht geschlagen und Marvin Schmid (27.) verkürzte im zweiten Durchgang auf 2:4. Kurz vor Ende des zweiten Drittels stellte Mark McNeill (39.) den alten Abstand wieder her. Nach der zweiten Pause erzielte Ontl (42.) seinen zweiten Treffer an diesem Abend und die Spannung war wiederhergestellt.
Bayreuth Tigers – Kassel Huskies 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)
Die Führung der Huskies durch Tristan Keck (2.) hielt keine zwei Minuten, da Mike Mieszkowski (4.) den postwehenden Ausgleich fand. Zwei Powerplays verschafften den Tigers zwar Räume und Torchancen, zur Führung reichte dies jedoch nicht. Nach der ersten Pause schnürte Keck (30.) den Doppelpack, doch in Unterzahl kassierten die Nordhessen den erneuten Ausgleich – diesmal durch Branden Gracel (34.). Danach traf Darren Mieszkowski (38.) zum 3:2 für die Schlittenhunde. Dieser markierte im letzten Abschnitt auch das 4:2. Die Huskies dominierten in dieser Phase das Spiel nach Belieben: Wenig überraschend fiel das 5:2 durch Hans Detsch (52.) – eine komfortable Führung, die durch den Treffer von Mike Mieszkowski (59.) noch einen Dämpfer erhielt. Der Sieg gehörte am Ende dennoch den Nordhessen, die an der Tabellenspitze bleiben.
EHC Freiburg – Eispiraten Crimmitschau 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
Die Wölfe und die Piraten begegneten sich von Beginn an auf Augenhöhe – folgerichtig endete das erste Drittel ohne Tore und mit nur wenigen nennenswerten Highlights. Dennoch konnten die Gastgeber ein leichtes Chancenplus verbuchen. Das zweite Drittel entwickelte sich zu einem echten Schlagabtausch zwischen den beiden Teams, bei dem insgesamt sieben Strafen vergeben wurden, davon vier auf Freiburger Seite, die im letzten Durchgang die nicht unverdiente Führung erzielten: Kyle Sonnenburg (52.) hatte getroffen. Sein Treffer blieb letztendlich der entscheidende und die Breisgauer feiern den zweiten Sieg in Serie.