Die Heilbronner Falken schlagen die Selber WölfeNächste Pleite für das Schlusslicht

Justin Kirsch (links) erzielte den zweiten Treffer der Heilbronner Falken gegen Selb. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Justin Kirsch (links) erzielte den zweiten Treffer der Heilbronner Falken gegen Selb. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Nachdem die Partie mit ca. 40 Minuten Verspätung begonnen hatte, zeigten sich die Falken sofort sehr aggressiv und mussten innerhalb der ersten drei Minuten gleich zwei Strafen (wegen Stockschlags und Bandenchecks) hinnehmen. Die anschließend in Überzahl spielenden Gäste wussten dies auszunutzen und kamen durch Nick Miglio (3.) zum 1:0. Wenige Minuten später - das gleiche Bild mit vertauschten Rollen: Selbs Lukas Slavetinsky musste wegen hohen Stocks vom Eis, sodass Simon Thiel (15.) für die Falken ausglich und für Rückendwind sorgte. Noch in derselben Minute traf Justin Kirsch zum 2:1, ehe Jeremy Williams (19.) kurz vor der ersten Pause zum 3:1 einnetzte.

Von diesen Rückschlägen musste sich das Team von Trainer Herbert Hohenberger zunächst erholen, kam allerdings schnell zum Anschlusstreffer durch Miglio (25.), der nach Zuspiel von Brett Thompson den Doppelpack schnürte. Dennoch ließ die Selber Offensive zu wünschen übrig und kreierte kaum Torchancen. Die Heilbronner machten es besser und schossen das 4:2 durch Thiel (29.) – auch er traf zum zweiten Mal in dieser Partie. Auch in Unterzahl blieben die Gastgeber tonangebend und erhöhten noch vor Ende des zweiten Drittels auf 5:2 durch Luca Tosto (35.).

Wie schon in den ersten beiden Dritteln, erwischten die Wölfe auch im letzten Durchgang den besseren Start und konnten auf 3:5 verkürzen: Mauriz Silbermann (43.) verwertete einen Pass vom Slavetinsky. Doch abgesehen von diesem Treffer blieben die Wölfe weiterhin zu harmlos und brachten lediglich vier Schüsse auf das Tor von Ilya Andeyukhov. Demnach zeigten sich weiterhin die Falken als spielbestimmendes Team und schließlich hatte Valentino Klos (58.) das letzte Wort an diesem Abend, indem er zum 6:3-Endstand traf.

Während sich an der Situation der Wölfe nichts geändert hat (Tabellenletzter mit 19 Punkten), dürfen die Falken sich über 56 Zähler freuen. Der Abstand zum sechsten Platz (aktuell von den Kassel Huskies besetzt) beträgt noch zehn Punkte. Am 17. Februar dürfte es demnach sehr spannend werden, wenn die Schlittenhunde und die Falken aufeinander treffen.


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