Der EHC Freiburg gewinnt Spiel eins in KaufbeurenDer ESVK führte schon mit 2:0

Doppelpacker Nikolas Linsenmaier führte den EHC Freiburg zum Sieg. (Foto: dpa/picture alliance)Doppelpacker Nikolas Linsenmaier führte den EHC Freiburg zum Sieg. (Foto: dpa/picture alliance)
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Die Begegnung begann mit dem typischen Charakter einer Playoff-Partie – beide Teams fuhren ihre Checks zu Ende. Die Joker schafften es angetrieben von einer lautstarken erdgas-schwaben-Arena sich immer mehr Spielanteile zu erarbeiten. Das Team von Robert Hoffmann blieb aber insbesondere nach Kontern gefährlich. Mit einem Lattentreffer in der achten Spielminute markierte Sami Blomqvist die bis dato beste Chance der Hausherren. Nach etwas mehr als zehn Minuten gab es die erste Strafzeit des Spiels: Alexander Thiel musste wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Die Breisgauer erspielten sich in dieser Überzahlsituation mehrere hochkarätige Chancen, doch der Defensivverbund der Joker hielt dem Druck stand. Fortan gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch die Torhüter blieben stets die Sieger. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts durften dann auch die Joker nochmal in Überzahl agieren. David Makuzki musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Mit einem Gleichstand von 0:0 ging dieses umkämpfte Drittel in die Pause.

Die Partie begann auch im Mittelabschnitt, wie sie nach dem ersten endete, beide Mannschaften hatten Chancen, doch die Defensive des jeweiligen Gegners stand sattelfest. Nach knapp fünf gespielten Minuten gab es die nächste Strafzeit im Spiel. Hagen Kaisler musste nach einem Beinstellen auf die Sündenbank und ermöglichte den Jokern so ihr zweites Überzahlspiel des Abends. In diesem fiel dann auch das erste Tor des Abends: Alexander Thiel fand Sami Blomqvist am langen Pfosten und dieser traf per Direktschuss zur Führung der Hausherren. Der Jubel der Kaufbeurer Fans war noch nicht verklungen, schon ging der nächste Aufschrei durch die Halle: Tyler Spurgeon eroberte die Scheibe in der eigenen Zone, fuhr einen Konter und traf dann platziert per Handgelenkschuss in den Winkel. Angefeuert von einem kochenden Stadion drücken die bayerischen Schwaben auf den nächsten Treffer. Freiburg schaffte es jedoch nach einer Parade von Patrick Cerveny dem Druck zu entfliehen. Nach dieser kurzen Verschnaufpause waren dann die Gäste am Drücker und Maximilian Meier musste mehrmals sein Können zeigen. Kurz darauf stellte Tobias Echtler Marc Wittforth das Bein und musste folgerichtig auch auf die Strafbank. Die angereisten Gäste drückten auf den Anschluss, doch die Joker warfen sich in jeden Schuss und verhinderten so den Einschlag. Mit der Zwei-Tore Führung ging es dann in die nächste Pause.

Nachdem Hagen Kaisler wegen übertriebener Härte kurz nach Drittelende bestraft worden war, durfte der ESVK zu Beginn des Schlussabschnittes in Überzahl agieren. Die Hausherren schafften es jedoch nicht Druck auf das Freiburger Tor auszuüben und so endete die Überzahl ohne nennenswerte Tormöglichkeiten. Das Spiel wurde in der Folge zerfahrener und es fehlten die klaren Möglichkeiten. Nach einem Halten von Simon Schütz an einem Freiburger Stürmer gab es die nächste Strafzeit des Spieles. Keine zehn Sekunden später sprachen die Schiedsrichter einen fragwürdigen Stockschlag gegen Tyler Spurgeon aus und so durften die Breisgauer rund 100 Sekunden in doppelter Überzahl agieren. Freiburg spielte das Powerplay schnell aus und Nikolas Linsenmaier traf zum Anschluss. Kurz darauf gab es den Doppelschlag. Simon Danner verwertete ein Zuspiel und glich das Spiel aus. Die bayerischen Schwaben zeigten sich unbeeindruckt und drückten auf die erneute Führung. In der 57. Spielminute schlugen dann aber die Freiburger zu, als Simon Schütz nach einem harten Check verletzt am Boden lag. Nikolas Linsenmaier traf mit einem platzierten Handgelenkschuss. Direkt im Anschluss gab es eine Strafzeit gegen die Gäste und die Möglichkeit für die Joker zum Ausgleich. Am Ende hielten die Freiburger dem Druck stand, gewannen mit 3:2 und führen in der Serie mit 1:0. Am Freitag bietet sich den Wölfen damit die Chance auf heimischem Eis, das Viertelfinale klarzumachen


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