DEL2-Halbfinale: Bietigheim siegt in Kassel – Krefeld legt gegen Regensburg vor

Die Krefeld Pinguine und die Bietigheim Steelers sind jeweils mit einem Sieg ins Play-offs-Halbfinale der DEL2 gestartet.
Kassel Huskies – Bietigheim Steelers 3:4 n.V. (2:0, 0:0, 1:3, 0:1)
Serienstand: 0:1
Nachdem sich Kassel am Sonntag erst in Spiel sechs knapp gegen Weißwasser durchsetzen konnte, wollte man das Halbfinale etwas weniger aufregend angehen. Im ersten Drittel gelang das gut, in der 13. Minute machte Tristan Keck mit einem Solo das 1:0, fünf Minuten später erhöhte Mitch Hoelscher auf 2:0. Der Mittelabschnitt verlief torlos, dafür drehten die Steelers im Schlussdrittel auf. Zwei Minuten waren gespielt, da machte Benedikt Jiranek das 2:1, in der 47. Minute folgte der Ausgleich durch Filip Reinecker. Danach wurde es wild. Zunächst stellte Jakob Weidner die Führung für Kassel wieder her, direkt nach Wiederanpfiff schob Brett Kemp die Scheibe zum erneuten Ausgleich ins Tor. Damit ging es in die Verlängerung. In dieser waren gute 13 Minuten gespielt, da fiel das Siegtor für die Gäste, erneut durch Brett Kemp.
Krefeld Pinguine - Eisbären Regensburg 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)
Serienstand: 1:0
Krefeld hatte das Viertelfinale mit einem Sweep gegen Landshut absolviert. Daran wollten die Pinguine anknüpfen. Sie dominierten zunächst das Spielgeschehen, Regensburg kam fast nur über Konter. Kaum fünf Minuten waren gespielt, da machte Philip Gogulla das 1:0. in der zehnten Minute stand Leonhard Korus frei vor dem Tor, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schoss die Scheibe zum 2:0 ins Netz. Zum Ende des ersten Drittels kam Regensburg immer besser ins Spiel, in der 18. Minute markierte Corey Trevino den wichtigen Anschlusstreffer zum 2:1. Nach gut vier Minuten im Mittelabschnitt konnte Jakob Weber sogar den Ausgleich erzielen, bevor Krefeld wieder aufdrehte und mit zwei Toren von Max Newton (28.) und David Cerny (29.) innerhalb einer Minute auf 4:2 stellte. Doch Regensburg gab nicht auf, fünf Minuten vor der Pause hatte Regensburg gleich zweimal den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch Felix Bick parierte jeweils. So blieb den Eisbären das Schlussdrittel, um erneut einen Zwei-Tore-Rückstand zu egalisieren. Doch es war erst eine gute halbe Minute von der Uhr, da erzielte Philip Gogulla das 5:2. War das die Vorentscheidung? Fast, doch Pierre Preto schob in der 46. Minute zum 5:3 ein. Aber es reichte am Ende nicht, da C.J, Süss fünf Minuten auf 6:3 erhöhte. Erstaunlicherweise ließ Peter Flache seinen Goalie in den letzten Minuten im Tor. Krefeld fährt damit den ersten Sieg in dieser Halbfinal-Serie ein.













