Blue Devils Weiden schicken ESV Kaufbeuren in die Oberliga

Während die Kassel Huskies den Serienausgleich schaffen, landen die Krefeld Pinguine bereits den zweiten Sieg im Halbfinale.
Blue Devils Weiden - ESV Kaufbeuren 5:1 (1:0, 2:0, 2:1)
Serienstand: 4:2
Die Blue Devils Weiden haben nach dem souveränen Heimsieg den Klassenerhalt geschafft und der ESV Kaufbeuren steigt in die Oberliga ab. Von Beginn an kontrollierte Weiden das Spielgeschehen, trat offensiv effizient auf und ließ defensiv kaum gefährliche Aktionen der Gäste zu. Fabian Ribnitzky brachte die Hausherren im ersten Abschnitt in Führung, bevor er in Überzahl zur Mitte der Partie auf 2:0 erhöhte. Noch vor zweiten Pause sorgte Daniel Schwaiger mit dem dritten Tor für Weiden für die Vorentscheidung. Travis Turnbull (53.) hauchte mit dem Anschlusstreffer den Allgäuern nochmal Leben ein, doch Noah Samanski zerstörte diese nur zwei Minuten später mit dem 4:1. Den Schlusspunkt setzte Tyler Ward per Emptynetter zum 5:1-Endstand.
Mit dem deutlichen 5:1-Sieg sichern sich die Blue Devils Weiden den Serienerfolg mit 4:2. Dabei profitierten sie auch von der Playdown-Punkte-Regel, durch die sie bereits mit einer 1:0-Führung in die Serie gestartet waren. Während in Weiden nun der Klassenerhalt ausgelassen gefeiert wird, steht dem ESV Kaufbeuren nach einer schwierigen Saison ein schmerzhafter Neuanfang in der Oberliga bevor.
Bietigheim Steelers - Kassel Huskies 3:4 n.V. (1:0, 1:3, 1:0, 0:1)
Serienstand: 1:1
Deutlich enger verlief die Partie zwischen den Bietigheim Steelers und den Kassel Huskies. In einem intensiven und ausgeglichenen Spiel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach regulärer Spielzeit stand ein 3:3 auf der Anzeigetafel, sodass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. Dort bewiesen die Huskies Nervenstärke und sicherten ich mit dem entscheidenden Treffer durch Hunter Garlent nach 7:15 Minuten in der Overtime den 4:3-Auswärtssieg.
Eisbären Regensburg - Krefeld Pinguine 1:3 (0:0, 0:3, 1:0)
Serienstand: 0:2
Im zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen die Krefeld Pinguine, wollten die Regensburger Eisbären vor heimischem Publikum nach der 3:6-Niederlage in Krefeld natürlich den Serienausgleich erzwingen. Dieses schwere Vorhaben sollte ihnen nicht gelingen. Am Ende fuhren die Krefelder durch einen 3:1-Erfolg in Donau Arena ihren zweiten Sieg in der Serie ein.
Die Teams erarbeiteten sich im ersten Abschnitt zahlreiche Chancen und auf beiden Seiten musste auch die Latte für die bereits geschlagenen Goalies retten. Dennoch blieb es nach zwanzig Minuten torlos.
Im zweiten Abschnitt zeigten dann die Krefelder ihre ganze Klasse. In der 22. Minute war es Daniel Bruch, der die Gäste mit 1:0 in Führung brachte und Zack Dybowsky legte kurz darauf den zweiten Krefelder Treffer nach (27.). Nach einem Fehler von EVR-Verteidiger Jakob Weber war es schließlich Topscorer Max Newton, der die Pinguine per Alleingang auf die Siegerstraße brachte und auf 3:0 stellte (33.). Zwar hatten Alex Berardinelli und Corey Trivino auf Seiten der Eisbären noch zwei große Chancen, sie scheiterten jedoch an Gästegoalie Felix Bick.
Auch im letzten Drittel ließen die Krefelder nichts mehr anbrennen und hielten die Regensburger gekonnt von ihrem eigenen Gehäuse fern. Dennoch sollte den Hausherren kurz vor Ende der Partie doch noch der Ehrentreffer gelingen. Corey Trivino war es schließlich, der den Endstand von 1:3 markierte (57.).













