Bietigheim und Kaufbeuren starten mit Overtime-Sieg in die Play-offsDEL2-Play-offs kompakt

Die Fans sind bereit für die Play-offs - nicht nur in Bietigheim. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Die Fans sind bereit für die Play-offs - nicht nur in Bietigheim. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Viertelfinale:

Bietigheim Steelers – Heilbronner Falken 5:4 (1:1, 2:2, 1:1, 1:0) n.V.


Play-off-Stand: 1:0

Im ersten Play-off-Derby zwischen Bietigheim und Heilbronn konnte der Sieger nicht in der regulären Spielzeit ermittelt werden. In der achten Spielminute gingen die Falken nach einem Unterzahl-Treffer von Justin Kirsch zunächst in Führung, bevor Justin Kelly in der 15. Minute für Bietigheim ausglich. Im zweiten Drittel lief es genau umgekehrt: In der 23. Minute war Max Lukes für die Steelers erfolgreich, Mitte des Drittels glich Kevin Lavallée für Heilbronn aus. Nicht einmal zwei Minuten später erzielte Tyler McNeely das 3:2, doch die Falken hielten dagegen – in der 40. Minute nutzte Jordan Heywood eine Überzahlsituation zum 3:3 Ausgleich. Nur 57 Sekunden nach der zweiten Pause war es erneut Justin Kirsch, der die Falken wieder in Führung brachte. In der 55. Minute konnte Norman Hauner abermals ausgleichen, sodass es in die Overtime ging, in der Alexander Preibisch nach rund drei Minuten für den ersten Sieg der Bietigheim Steelers sorgte.

ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim 4:3 (0:0, 1:2, 2:1, 1:0) n.V.

Play-off-Stand: 1:0

Auch die Zuschauer in Kaufbeuren sahen eine hart umkämpfte Partie, die erst in der Overtime entschieden werden konnte. Nach einem torlosen ersten Drittel sorgten Fredrik Widén (24.) und Noureddine Bettahar (27.) für eine 2:0 Führung der Gäste nach 27 Minuten. Noch vor der zweiten Pause, in der 38. Minute, gelang Sami Blomqvist der 1:2-Anschlusstreffer. Zu Beginn des Schlussdrittels markierte Jonas Wolter den 2:2-Ausgleich. In der 52. Minute traf Radek Krestan in Überzahl zwar zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung des EC Bad Nauheim, rund zwei Minuten später glich Sami Blomqvist mit seinem zweiten Treffer – ebenfalls in Überzahl – erneut aus. In der Verlängerung war es Philipp de Paly, der den ESV Kaufbeuren schon nach 50 Sekunden erneut jubeln ließ.

Löwen Frankfurt – Kassel Huskies 4:6 (2:0, 2:3, 0:3)


Play-off-Stand: 0:1

Die meisten Tore des Abends gab es in der Eissporthalle Frankfurt zu sehen. Durch einen Doppelschlag von Tim Schüle (Powerplay) und Eric Valentin gingen die Löwen in der achten Spielminute direkt mit 2:0 in Führung. Im zweiten Drittel ging es dann munter hin und her. In der 23. Minute erzielte Adriano Carciola in Überzahl den 1:2 Anschlusstreffer aus Sicht der Huskies, nur eineinhalb Minuten später stellte Nils Liesegang den ursprünglichen Abstand wieder her (24.). In der 36. Minute traf Braden Pimm zum 2:3, Patrick Jarrett netzte in der 38. Minute in Überzahl zum 4:2 für Frankfurt ein, ehe Patrick Klöpper in der 40. Minute für den 4:3-Pausenstand sorgte. Erst im letzten Drittel gelang es den Huskies, die Partie zu drehen. Den Anfang machte Tyler Gron in der 45. Minute mit seinem Treffer zum 4:4. Daraufhin brachte Stefan Della Rovere die Huskies erstmals in Führung (56.), bevor Mathew Neal 39 Sekunden vor Schluss ins leere Tor traf und den Sack zu machte.

SC Riessersee – Eispiraten Crimmitschau 2:5 (0:2, 0:1, 2:2)


Play-off-Stand: 0:1

Die Eispiraten Crimmitschau erspielten sich die Serienführung ebenfalls auf fremdem Eis. Durch Treffer von Vincent Schlenker (8.) und Jordan Knackstedt (20.) gingen die Gäste bereits im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Knackstedt auf 3:0. In der 47. Minute punktete auch der SC Riessersee, als Andreas Driendl in Überzahl das 1:3 markierte. In der 51. Spielminute war Robin Soudek für Crimmitschau erfolgreich, das 2:4 erzielte Richard Mueller in der 58. Minute. Den Abschluss machte Patrick Pohl, der rund eineinhalb Minuten vor Schluss per Empty-Net-Goal den Endstand auf 2:5 festsetzte.

Play-downs, 1. Runde:

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 4:3 (0:0, 3:2, 1:1)


Play-down-Stand: 1:0

Nach dem Sieg über die Bayreuth Tigers sind die Lausitzer Füchse dem Klassenerhalt einen Schritt nähergekommen. Der erste Treffer fiel erst im zweiten Drittel, als Marius Schmidt die Füchse in Überzahl in Führung brachte (24.). Der Ausgleich folgte in der 36. Minute durch Jan Pavlu (Powerplay). Artur Tegkaev netzte in der 37. Minute zum 2:1 ein, nur 17 Sekunden später glich Valentin Busch für Bayreuth aus, ehe Jeff Hayes in der 40. Minute für die Gastgeber nachlegte. Beim Stand von 3:2 ging es daher in die zweite Pause. Im letzten Spielabschnitt fiel auf beiden Seiten ein weiterer Treffer. Für Weißwasser traf in der 51. Minute erneut Jeff Hayes, nicht einmal eine Minute später war Andreas Geigenmüller für Bayreuth erfolgreich, konnte die Niederlage seines Teams jedoch nicht mehr verhindern.

Wölfe Freiburg – Tölzer Löwen 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)


Play-down-Stand: 0:1

Die Partie in Freiburg wurde erst im letzten Drittel entschieden. Nachdem in den ersten 40 Minuten auf beiden Seiten kein einziger Treffer fiel, machte Klaus Kathan in der 52. Minute den Anfang und brachte die Löwen in Führung. Rund zwei Minuten später erhöhte Julian Kornelli auf 2:0, ehe Johannes Sedlmayr in der letzten Spielminute ein Empty-net-goal erzielte und seinem Team zur Serienführung verhalf.

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