Bayreuth Tigers gewinnen offenen Schlagabtausch gegen die Löwen FrankfurtZweiter Sieg in Folge für die Oberfranken

Ville Järveläinen schoss die Bayreuth Tigers mit einem Hattrick zum Klassenerhalt. (Foto: Karo Vögel/Bayreuth Tigers)Ville Järveläinen schoss die Bayreuth Tigers mit einem Hattrick zum Klassenerhalt. (Foto: Karo Vögel/Bayreuth Tigers)
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Wie schon am Sonntag gegen die Ravensburg Towerstars gerieten die Löwen früh in Rückstand. Die Bayreuth Tigers zeigten sich einsatzfreudig und belohnten ihren dynamischen Start mit der Führung durch Christian Kretschmann (3.), welche jedoch wenige Minuten später von Carson McMillan (5.) ausgeglichen wurde. Im Anschluss entwickelte sich das Raubkatzenduell zu einem Schlagabtausch unter den Cracks: Auf beiden Seiten wurden Strafen wegen übertriebener Härte verteilt, nachdem sich unter anderem Kurt Davis und Nathan Burns einen intensiven Kampf geliefert hatten. Der Spielfluss geriet ins Stocken, sodass das erste Drittel schließlich mit 1:1 endete.

Die Härte aus den ersten 20 Minuten nahmen beide Teams in den zweiten Durchgang mit. Auf Seiten der Frankfurter war es wieder Burns, der diesmal Tigers-Torschütze Hohmann zum Tanz bat. Anschließend beruhigten sich die Gemüter wieder und die Hessen starteten eine offensive Druckphase. Zunächst gingen die Löwen durch Tomas Sykora (33.) mit 2:1 in Führung, ehe Brett Breitkreuz (35.) auf 3:1 erhöhte. Somit brachte sich das Team von Bo Subr binnen wenigen Augenblicken auf die Siegerstraße, von der sie allerdings im Schlussdrittel wieder abkamen.

Das lag insbesondere daran, dass sich die Tigers trotz des Rückstandes nicht aufgegeben hatten und den Anschlusstreffer suchten, der durch DEL2-Toptorschütze Ville Järveläinen (43.) dann auch fiel. Das stachelte die Oberfranken noch mehr an und die Löwen waren nicht mehr das dominierende Team. Dazu brachte eine Strafe gegen Frankfurts Reid McNeill die Gastgeber ins Powerplay und nur sieben Sekunden später fiel der Ausgleich: Erneut war es Järveläinen (44.), der den Puck per Direktschuss ins Netz beförderte. Die Frankfurter Antwort hatte Rylan Schwartz (48.) parat: Mit einem Solo durchquerte er die gesamte Tigers-Abwehr und ließ Lukas Steinhauer im Tor der Heimmannschaft keine Chance zur Abwehr. Das Problem für die Hessen: Järveläinen (49.) war an diesem Abend nicht in den Griff zu bekommen. Wieder war es der Finne, der einen Abwehrfehler der Gäste ausnutzte und zum 4:4-Ausgleich traf. Und es ging weiter hin und her: Diesmal dauerte es nur 16 Sekunden bis Sykora (49.) die Löwen abermals in Front brachte, indem er über die linke Seite in die gegnerische Zone eindrang und Steinhauer erneut verlud. Doch ein weiteres Mal konterten die Tigers und glichen Frankfurts Führung zum dritten Mal aus: Zur Abwechslung traf Jan Hudecek (50.) zum 5:5.

Somit musste die wilde und äußerst unterhaltsame Partie in der Verlängerung entschieden werden. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Järveläinen auch zum Vorlagengeber wurde und den Bayreuther Siegtreffer zum 6:5 durch Hohmann (61.) vorbereitete. Die Tigers belohnten sich somit für ihren Kampfgeist, während für die Löwen das verlorene Spiel auch den Verlust der Tabellenführung an die Dresdner Eislöwen bedeutet.


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