Bad Tölz, Frankfurt und Crimmitschau: Weiße Weste nach erstem WochenendeDEL2 kompakt: 2. Spieltag – Kasseler Fehlstart perfekt

Head-Coach Bo Subr erhält keinen neuen Vertrag bei den Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance/augenklick)Head-Coach Bo Subr erhält keinen neuen Vertrag bei den Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance/augenklick)
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Während Crimmitschau, Frankfurt und Bad Tölz in den ersten beiden Spielen die volle Punktausbeute einfuhren, steht man in Kassel, Kaufbeuren und Freiburg noch ohne jeden Zähler da.

Die Partien im Überblick:

Dresdner Eislöwen – Bayreuth Tigers 7:2 (2:2, 2:0, 3:0)

Beide Teams hatten keine Anlaufschwierigkeiten – Marvin Ratmann (4.) und Tim Zimmermann (12.) trafen für Bayreuth, Jordan Knackstedt (8.) und Johan Porsberger (8.) für die Sachsen, die ab Drittel Nummer zwei das Heft des Handelns endgültig in die Hand nahmen. Tomas Andres (23.) und Knackstedt (27.) im Mittelabschnitt sowie Matej Mrazek (45.) und Vladislav Filin (48.) im Schlussdrittel stellten auf 6:2, ehe Jordan Knackstedt (52.) den Dreierpack schnürte und gleichzeitig den Schlusspunkt setzte – ein gelungener Heimauftakt für die Dresdner Eislöwen.

Eispiraten Crimmitschau – EV Landshut 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

Der EVL zu Gast beim Spitzenreiter der DEL2 – den Eispiraten aus Crimmitschau, die nach einem torlosen ersten Drittel im Mittelabschnitt in Unterzahl durch Vincent Schlenker (39.) in Führung gehen konnten. Die Niederbayern hielten dagegen und kamen durch Andreé Hult (41.) Sekunden nach Wiederbeginn im Schlussdrittel zum Ausgleich. Die Gastgeber, die auch deutlich öfter als der EVL aufs gegnerische Gehäuse feuerten, waren aber stärker und erzielten in Person von Andre Schietzold (58.) noch den Siegtreffer.

Selber Wölfe – Kassel Huskies 4:3 (2:1, 2:1, 0:1)

Der Aufsteiger aus Selb ging im ersten Durchgang zweimal durch Nick Miglio (13.) und Richard Gelke (18.) in Führung. Für Kassel glich zunächst Jake Weidner (16.) aus und als Lois Spitzner (25.) den Spielstand erneut egalisierte, schienen die Huskies das Spiel an sich zu reißen – weit gefehlt: Lukas Slavetinsky (33.) und Brett Thompson (39.) brachten die Wölfe mit 4:2 in Front. Die Hessen hatten im Schlussabschnitt nur noch den einen Treffer von Stefan Tramm (53.) zu bieten. Damit feiert der Aufsteiger seinen ersten Sieg in der DEL2 und der Kasseler Fehlstart mit null Punkten aus den ersten beiden Spielen ist perfekt.

EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse 5:4 (1:2, 3:1, 1:1)

Nach 30 Minuten führten die Füchse aus der Lausitz mit 2:1. Doch dann drehten Kevin Schmidt (31.), Tristan Keck (33.) und Stefan Reiter (34.) binnen dreieinhalb Minuten die Partie – 4:2 aus Sicht der Roten Teufel, die deutlich mehr Schüsse auf das Tor abgaben als Weißwasser. Die Gäste kamen aber zurück: Peter Quenneville (40.) und Clarke Breitkreuz (55.) sorgten für den Ausgleich, ehe Jordan Hickmott (59.) kurz vor Schluss doch noch den Nauheimer Siegtreffer markierte.

Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren 5:3 (0:1, 3:1, 2:1)

Nach dem ersten Abschnitt lag der ESVK durch das Tor von Joseph Lewis (5.) in Front. Rylan Schwartz (28.), Maximilian Faber (35.) und Kevin Maginot (39.) sorgten dann aber nach dem zweiten Drittel für eine Frankfurter 3:2-Führung – der Kaufbeurer Treffer ging auf das Konto von John Lammers (36.). Es sollte nicht der letzte in dieser Partie bleiben: Zu Beginn des Schlussabschnitts markierte Markus Lillich (43.) den Ausgleich. Die Löwen hatten aber den längeren Atem. Bobby Raymond (54.) und Matt Cary (60.) in der Schlussminute sorgten für den hessischen Heimsieg.

Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken 3:4 (1:3, 2:0, 0:0, 0:1) n.V.

Das erste Drittel in der Puzzlestadt ging klar an die Falken. Alex Lambacher (6.) und Stefan Della Rovere (9.) brachten die Gäste in Führung. Nach Toren von Sam Herr (14.) für die Towerstars und Julian Lautenschlager (15.) für Heilbronn ging es mit einem 1:3 in die erste Pause. Danach waren die Hausherren am Zug: David Zucker (26.) und James Bettauer (34.) erzielten den Ausgleich – 3:3, auch der Stand nach 60 Minuten. In der Verlängerung war es dann Jeremy Williams (62.), der den ersten Falkensieg der neuen Saison sicherte.

Tölzer Löwen – EHC Freiburg 7:3 (3:1, 1:1, 3:1)

Die torreichste Begegnung des Tages gab es in Bad Tölz zu bestaunen. Nach dem ersten Abschnitt führten die Hausherren mit 3:1. Bis zum folgenden Freiburger Anschlusstreffer durch Simon Danner (29.) hielten die Wölfe auch gut mit. Dann aber übernahmen die Löwen das Ruder: Lubor Dibelka (39., 49.), Thomas Brandl (46.) und Grant Besse (58.) sorgten für eine 7:2-Führung der Oberbayern. Das Tor von Freiburgs Alexander Brückmann (59.) war nur noch die berühmte Ergebniskosmetik. Die Löwen aus Tölz katapultieren sich durch diesen deutlichen Sieg an die Tabellenspitze.


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