8:2! EV Landshut schlägt die Bayreuth Tigers deutlichKlare Angelegenheit am Gutenbergweg

Maximilian Forster verbuchte vier Scorerpunkte. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Maximilian Forster verbuchte vier Scorerpunkte. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Play-offs nicht mehr greifbar, der Abstieg ausgesetzt – es stand ein Spiel bevor, in dem es um nichts mehr beziehungsweise lediglich die berühmte goldene Ananas ging. Sich würdig aus der Saison verabschieden und nicht als Schlusslicht der Tabelle abschließen, das war die Devise beider Teams. Eben jenen letzten Platz belegten die Tigers im Vorfeld der Begegnung. Überhaupt holten die Oberfranken aus den letzten neun Spielen keinen einzigen Punkt, den letzten Sieg gab es aber ausgerechnet gegen Landshut.

Nach einer beiderseits zurückhaltenden Anfangsphase kamen die Niederbayern in Schwung – und wie: Lukas Mühlbauer netzte mithilfe des Torgestänges ein – Max Forster, der sehenswert von Mühlbauer bedient wurde, vollstreckte – Zach O´Brien nutze das erste Powerplay der Hausherren und war nach nur elf Sekunden Überzahl erfolgreich. Das alles passierte innerhalb von nur vier Minuten, 3:0. Die Gäste brachten bis hierhin nicht allzu viel zu Stande, steigerten sich aber in der Folge etwas. Der Lohn – das 1:3 durch Ville Järveläinen, zugleich der Pausenstand.

Für den Mittelabschnitt blieb Dimitri Pätzold in der Kabine. Aber auch mit Jaroslav Hübl zwischen den Pfosten behielt der EVL das Zepter in der Hand und das schlug sich zeitnah auch auf der Anzeigetafel nieder. Jere Laaksonen erzielte sein erstes Tor in Diensten der Dreihelmenstädter – per Direktabnahme nach einem Schuss von Max Brandl, den Timo Herden nur prallen lassen konnte. Und nur kurz darauf schoss Lukas Mühlbauer seinen zweiten Treffer des Abends, die Vorbereiter: Max Forster, der am Bayreuther Gehäuse vorbeifeuerte, und die Hintertorbande. Tim Zimmermann traf wenig später den Pfosten – die beste der wenigen Torannäherungen der Oberfranken – 5:1 zur zweiten Pause.

Deutlich besser machten es die Niederbayern, die zu Beginn des Mittelabschnitts endgültig für klare Verhältnisse sorgten: Zunächst war Marcus Power auf Zuspiel von Zach O´Brien in Überzahl erfolgreich und nur wenig später schnürte Lukas Mühlbauer den Dreierpack zum 7:1. Die Wagnerstädter blieben sehr vieles schuldig an diesem Abend, kamen aber durch Tyler Gron, der aus zentraler Position zum Abschluss kam, zehn Minuten vor Ende noch zu ihrem zweiten Treffer. Der Schlusspunkt blieb aber den gut agierenden Hausherren vorbehalten – genauer gesagt Robin Weihager, der mit seinem Schlenzer von der blauen Linie für den 8:2-Endstand sorgte.

Der klare Erfolg des EV Landshut ist absolut verdient, die Gastgeber zeigten eine gute, couragierte Leistung, während von den Oberfranken über die gesamten 60 Minuten hinweg viel zu wenig kam. Das Thema „Rote Laterne“ ist damit für die Mannen von der Isar endgültig vom Tisch. Die Tigers hingegen werden das Schlusslicht der Liga bleiben. Weiter geht es für die Mannen von Petri Kujala am Freitag auf heimischem Eis gegen den ESV Kaufbeuren. Die Niederbayern empfangen dann zum letzten Heimspiel der Saison den EHC Freiburg am Gutenbergweg.


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