6:5 nach 2:5Sieg in der Verlängerung

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Eric Hartzell, Marco Schütz, Aziz Baazzi, Louis Heinis, Joseph „Seppi“ Lewis, Patrick Schmid, Conor Morrison, Ralf Rinke und Marvin Deske zierten die Ausfallliste der Heilbronner Falken vor dem Spiel gegen die Starbulls aus Rosenheim. Dem Gegner erging es genauso und somit standen sich am Sonntagnachmittag jeweils nur 14 Feldspieler gegenüber.

Weiterer Ausfall

Es lief die neunte Spielminute, als Brad Schell in aussichtsreicher Position vor Timo Herden stand. Zum Torabschluss kam er nicht, stattdessen wurde er von Max Renner mit einem Kniecheck niedergestreckt. Der Rosenheimer wurde von den Schiedsrichtern Alfred Hascher und Martin Holzer zum vorzeitigen Duschen geschickt. Für Brad Schell ging es zunächst in die Kabine und noch während des Spiels ins Krankenhaus. Laut dem Spielbericht der Heilbronner Falken liegt noch keine Erkenntnis über die Art und Schwere der Verletzung und die zu erwartende Ausfallzeit Schells vor. Die Tageszeitung „Heilbronner Stimme“ vermeldete einen Fussbruch.

Zum Spiel

Riesig war der Jubel, als David Hajek mit seinem ersten Tor für die Falken den 6:5 Sieg sicherstellte. Zwar gelang dieser Sieg erst in der Verlängerung, doch die Art und Weise gibt den Spieler gewiss eine gehörige Portion Selbstvertrauen und Mut im Abstiegskampf. Zunächst gingen die Falken durch Marvin Krüger mit 1:0 in Führung (9.). Schnell, gewiss unterstützt durch den Schock der Falken aufgrund des Ausfalls eines ihrer Top-Spieler, drehten die Gäste das Spiel und führten durch Treffer von Stefan Loibl (13.) und Fabian Zick (18.) zur ersten Pause mit 1:2. Nachdem Carsten Gosdeck zunächst ausgleichen konnte (30.) zogen die bayerischen Gäste im Mittelabschnitt auf 2:5 davon. Zwei diskussionswürdige Strafen brachten den Starbulls zwei Tore durch Peter Lindlbauer (32.) und Manuel Edfelder (33.) im fälligen Powerplay. Da beide Strafen binnen 29 Sekunden ausgesprochen wurden, erzielte Lindlbauer das zwischenzeitliche 2:3 bei doppelter Überzahl. Nach vor der Pause erhöhte Simon Fischhaber auf 2:5 (35.). Dieser Treffer fiel bei einem Unterzahlkonter. Der starke Förderlizenzspieler Hannibal Weitzmann im Tor der Falken hatte keine Abwehrchance. Ansonsten machte der junge Torhüter einen glänzenden Eindruck und erhielt von seinem Trainer Fabian Dahlem großes Lob.

Bis zur 54. Minute passierte nicht viel. Die Rosenheimer besonnen sich primär auf die Defensivarbeit und die Falken rannten gegen eine standfeste Abwehr an. Aufregung gab es vor der fulminanten Schlussphase nur in der 49. Minute. Ein Schiedsrichter zeigte zur Verwunderung aller Tor für Rosenheim an. Nach langer Diskussion fand der vermeintliche Treffer keine Anerkennung, das Spiel sei zuvor unterbrochen worden. Die letzten sechs Minuten ließen die Zuschauern staunen und Jubeln.

54. Minute: Carsten Gosdeck markiert das 3:5

55. Minute: Tom Fiedler umkurvt Herden und erzielt den Anschlusstreffer

57. Minute: Markus Eberhardt wird gefoult und verwandelt den Penalty zum 5:5

In der Verlängerung -die dritte in den letzten vier Heimspielen der Falken- markierte David Hajek den eingangs beschriebenen Siegtreffer zum 6:5 n.V..

Besser oder schlechter als vor einem Jahr?

Die Falken konnten durch den gestrigen Sieg den 11. Erfolg der laufenden Saison einfahren. Die Marke aus der letzten Saison ist somit eingestellt und sieben Spiele stehen in der Hauptrunde noch an. Zum 14. Mal punkteten die Falken in einem Spiel, somit einmal mehr als in der vergangenen Saison. 30 Punkte stehen nun auf der Habenseite, am Ende der letzten Saison waren es insgesamt 34. Manch einer sieht die Falken besser als in der Vorsaison, manch einer sieht sie schlechter.

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