6:4 nach 0:4 – Landshuts unglaubliche Aufholjagd, Falken siegen erstmalsDEL2 am Sonntag: Bad Nauheim gelingt der vierte Sieg in Serie

Die Kassel Huskies drehten die Partie und gewannen in Ravensburg. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Die Kassel Huskies drehten die Partie und gewannen in Ravensburg. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Heilbronner Falken – Bayreuth Tigers 6:4 (1:0, 5:3, 0:1)

Dank einer soliden Offensivleistung konnten die Falken ihren ersten Saisonsieg einfahren. Die Führung brachte Moritz Elias (2.) nach Zuspiel von Luke Volkmann. Im zweiten Drittel drehten die Gastgeber richtig auf: Zunächst traf Alexander Tonge (26.) zum 2:0, ehe Julian Lautenschlager (27.) auf 3:0 erhöhte. Die Tigers waren sichtlich mit dem hohen Tempo der Falken überfordert, sodass Volkmann (28.) und Noah Dunham (34.) schließlich auf 5:0 erhöhten – noch vor der zweiten Pause. Erst danach kam durch das Tor von Dani Bindels (35.) ein Lebenszeichen der Gäste, die wenig später durch Sami Blomqvist (36.) auf 2:5 verkürzten. Doch auch nach einer Disziplinarstrafe gegen Lukas Mühlbauer blieben die Falken das aktivere Team und Lautenschlager (37.) schnürte den Doppelpack. Die Gäste aus Bayreuth erzielten zwar noch das 3:6 und 4:6 jeweils durch Travis Ewanyk (38., 52.), am ersten Sieg der Falken war jedoch nichts mehr zu ändern.

EV Landshut – ESV Kaufbeuren 6:4 (0:2, 1:2, 5:0)

Eine Wahnsinns-Aufholjagd: Im bayerischen Duell gingen der ESVK durch Nicolas Appendino (2.) mit 1:0 in Front und erhöhte umgehend auf 2:0 durch Markus Lillich (7.). Ähnlich ging es auch nach der ersten Pause weiter als John Lammers (27.) das 3:0 markierte und sogar das 4:0 durch Joseph Lewis (29.) fiel. Alles sah nach einem sicheren Sieg der Gäste aus, doch in Überzahl gelang dem EVL der Anschlusstreffer durch Marco Pfleger (34.). Dieser gab den Gastgebern Rückenwind, sodass Pfleger (44.) im Schlussdrittel das 2:4 erzielte und das 3:4 durch Yannik Valenti (47.) vorbereitete. Von den Gästen war gar nichts mehr zu sehen und Samir Kharboutli (48.) gelang schließlich der Ausgleich zum 4:4. Doch damit nicht genug: Valenti (51.) schnürte den Doppelpack und traf zur Führung, ehe Tyson McLellan (52.) mit dem 6:4 eine äußert unterhaltsame Partie endgültig entscheiden konnte.

Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) n.V.

Während das erste Drittel des Sachsen-Derbys torlos endete, gingen die Gäste durch Henri Kanninen (25.) zunächst in Führung. Anschließend erzielte Timo Gams (27.) das 2:0 für die Eispiraten, doch Hunter Garlent (32.) verkürzte für die in Unterzahl spielenden Gastgeber auf 1. Somit war im letzten Durchgang alles offen und den Füchsen gelang kurz vor Schluss der bis dato verdiente Ausgleich: Sebastian Zauner (58.) traf zum 2:2. Den Sieg holten am Ende dennoch die Piraten, die dank Yannick Hänggi (63.) das 3:2 in der Verlängerung erzielten.

Dresdner Eislöwen – Selber Wölfe 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

Durch einen Sieg gegen die Selber Wölfe konnten die Dresdner Eislöwen ihren bisher positiven Saisonverlauf untermauern. So gingen sie durch Simon Karlsson (13.) in Front, der nach der ersten Pause das 2:0 durch Vladislav Filin (25.) vorbereitete. Durch eine Strafe gegen Tom Knobloch konnten die Wölfe durch Peter Trska (29.) auf 1:2 verkürzen. Die Partie blieb auch im letzten Abschnitt weiterhin offen, doch Yannick Drews (60.) vollendete einen Konter ins leere Tor der Wölfe und sicherte den Sachsen somit einen weiteren Sieg und den vierten Platz in der Tabelle der DEL2.

EHC Freiburg – Krefeld Pinguine 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Lange passierte im Duell zwischen den Breisgauern und dem Absteiger aus Krefeld nichts, doch dann brachte Christoph Kiefersauer (17.) den EHC in Führung, die er im zweiten Durchgang ausbaute: Diesmal war es Calvin Pokorny (32.), der Sergei Belov im Tor der Pinguine besiegen konnte. Unmittelbar danach fiel jedoch der Anschlusstreffer durch Zach Magwood (34.), sodass die Gäste am Ausgleich schnupperten. Als die Pinguine jedoch in Unterzahl gerieten, konnte Christian Billich (56.) das 3:1 erzielen und die Partie vorzeitig entscheiden. Den Schlusspunkt setzte Nikolas Linsenmaier (59.), der ins verwaiste Tor zum 4:1 traf.

EC Bad Nauheim – Eisbären Regensburg 5:1 (2:1, 1:0, 2:0)

Die zuletzt sehr erfolgreichen Nauheimer starteten auch gegen die Eisbären gut in die Partie. Taylor Vause (4.) erzielte den ersten Treffer des Abends, das 2:0 von Jordan Hickmott (9.) folgte wenig später. Doch die Regensburger kämpften sich zurück und so gelang es ihnen, auf 1:2 durch Topi Piipponen (12.) zu verkürzen. Allerdings blieb der ECBN auch im zweiten Drittel die bessere Mannschaft und Mick Köhler (27.) markierte das 3:1. Ab diesem Zeitpunkt standen sich die Gäste mit mehreren Strafen oftmals selbst im Weg. Und auch im Schlussabschnitt sahen die 1750 Zuschauer dasselbe Bild: Wenige Minuten nach dem Anpfiff erzielten die Gastgeber ein Tor: Christoph Körner (42.) traf zum 4:1. Die Partie war somit bereits entschieden, doch Köhler (56.) erzielte kurz vor Schluss noch das 5:1 für die Wetterauer, die den vierten Sieg in Folge feierten.

Ravensburg Towerstars – Kassel Huskies 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)

Es dauerte 28 Sekunden, bis die Huskies durch Alec Ahlroth (1.) in Führung gingen, die Sam Herr (4.) ausgleichen konnte. Anschließend wurde die Partie zerfahrener und der Referee verteilte mehrere Strafen auf beiden Seiten. Die Towerstars nutzten eine davon zu ihren Gunsten und Robin Drothen (12.) erzielte das 2:1 für den Vorjahresfinalisten. Kurz nach Wiederanpfiff war es James Arniel (24.), der den Ausgleich für die Schlittenhunde erzielte. Bis zur zweiten Pause passierte wenig, doch im Schlussdrittel erzielte Vincent Schlenker (46.) das 3:2 für die Huskies, die letztendlich den Sieg nach Hause nehmen konnten. 


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