Straubing Tigers gewinnen HeimturnierGäubodenvolksfest-Cup

Mike Connolly erzielte das Tor zum 2:0 für die Straubing Tigers. (Foto: dpa/picture alliance)Mike Connolly erzielte das Tor zum 2:0 für die Straubing Tigers. (Foto: dpa/picture alliance)
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ERC Ingolstadt – Thomas Sabo Ice Tigers 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)

Wie schon am Freitag konnten die Franken den ersten Abschnitt für sich gestalten und ihr einziges Überzahlspiel zum Führungstor nutzen. Die Schanzer spielten ordentlich mit, taten sich aber doch schwer vors gegnerische Tor zu kommen. Zudem rumpelten Thomas Greiliner und Darin Olver heftig ineinander, doch beide konnten nach kurzer Pause weitermachen. Für mehr Tore gab es im Mitteldrittel reichlich Gelegenheiten, doch selbst die allergrößten Möglichkeiten wurden liegen gelassen. Ingolstadts Patrick Cannone vergab völlig freistehend, genauso wie Sekunden vor der zweiten Pause Nürnbergs Eugen Alanov. Immerhin konnten die Oberbayern eine Überzahl zum Ausgleich nutzen. Dasselbe Spiel setzte sich im Schlussdrittel fort. Beide Teams ließen eine Reihe von Chancen aus und so war es in der Tradition der Partie erneut ein Überzahltor, das die Entscheidung herbeiführte. Daniel Weiß brachte den Puck über die Linie und sicherte den Ice Tigers Platz drei. Vorjahressieger Ingolstadt musste sich mir Rang vier begnügen. 

Tore: 0:1 (9:21/PP) Patrick Reimer (Philippe Dupuis, Will Acton), 1:1 (25:35/PP) Mike Collins (Tyler Kelleher, Ville Koistinen), 1:2 (56:11/PP) Daniel Weiß (Philippe Dupuis, Will Acton)

Strafminuten: 6:10 (2:2, 0:4, 4:4)

Straubing Tigers – Grizzlys Wolfsburg 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

Im Finale hätten die Hausherren kaum einen besseren Start haben können. Wolfsburg nahm die erste Strafe und sieben Sekunden später war die Führung eingenetzt. Keine zwei Minuten danach konnten die Tigers einen Lapsus von Goalie Kuhn nutzen und erhöhen. Die Niedersachsen hatten genug Chancen, doch an Basti Vogl war im ersten Drittel kein Vorbeikommen. Im zweiten Abschnitt war das Spiel offener, aber hatte gefühlt auch weniger Chancen. Für je einen Treffer auf jeder Seite reichte es dennoch. Zunächst musste sich der sehr gut aufgelegte Straubinger Goalie geschlagen geben, doch nur wenig später war der alte Abstand wieder hergestellt. Im Schlussabschnitt kam nur noch selten Spielfluss auf, was daran lag, das kaum noch fünf gegen fünf gespielt wurde. Zu oft saßen Spieler auf der Strafbank. Dabei hatten die Gäste einige gute Chancen, doch die Hartgummischeibe fand den Weg ins Straubinger Tor nicht. Wenige Sekunden vor der Sirene machte Mitchell Heard mit einem Empty-Net-Tor alles klar. Damit gewannen die Niederbayern zum dritten Mal das eigene Turnier. Wolfsburg wurde ein sehr guter Zweiter.

Tore: 1:0 (4:13/PP) Jeremy Williams (Mike Connolly, Fredrik Eriksson), 2:0 (5:56) Mike Connolly (Stephan Daschner), 2:1 (30:43) Kristopher Foucault (Corey Elkins, Jeff Likens), 3:1 (32:17)  Marcel Brandt (Dylan Wruck), 4:1 (59:29/EN) Mitchell Heard (Sandro Schönberger).

Strafminuten: 18:16 (10:6, 2:0, 6:10).

Zuschauer: 1.870 (Tagesticket).

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