Löwen Frankfurt unterliegen Eispiraten Crimmitschau
Nach dem achten Spieltag der DEL2-Hauptrunde verteidigen die Bietigheim Steelers ihren Platz an der Tabellenspitze. Auch Dresden, Kassel und Bayreuth gelingt ein Heimsieg. Die Eispiraten Crimmitschau schlagen den amtierenden Meister in Frankfurt nach Verlängerung.
Wölfe Freiburg — SC Riessersee 1:3 (0:1, 0:0, 1:2) Den zweiten Auswärtssieg der laufenden Saison sicherte sich am Freitag der SC Riessersee. Nach knapp fünf Minuten brachte Jakob Mayenschein die Garmischer mit 1:0 in Führung. Der nächste Treffer fiel nach einem torlosen Mitteldrittel erst in der 52. Spielminute, als Richard Mueller auf 2:0 aus Sicht der Gäste erhöhte. Radek Duda brachte die Wölfe zwar noch auf 1:2 heran (53.), doch Jakob Mayenschein sicherte seinem Team mit seinem zweiten Treffer drei Punkte. Bietigheim Steelers — Tölzer Löwen 4:3 (1:0, 1:2, 2:1) Die Bietigheim Steelers konnten am Abend gegen den Aufsteiger aus Bad Tölz einen 4:3 Heimsieg verbuchen. Der einzige Treffer in den ersten 20 Minuten gelang Matt McKnight in der 7. Spielminute in Überzahl. Klaus Kathan (26.) und Constantin Ontl (38.) drehten das Spiel im Mittelabschnitt zunächst zugunsten der Löwen, doch nur eine knappe Minute später markierte Shawn Weller den 2:2 Ausgleichstreffer. Matt McKnight brachte die Steelers zu Beginn des letzten Drittels mit seinem zweiten Treffer erneut in Führung, allerdings glich Philipp Schlager wenig später ein weiteres Mal aus (45.). In der 53. Spielminute war es schließlich Tyler McNeely, der den letzten und entscheidenden Treffer zum 4:3 Heimsieg der Steelers erzielte. Dresdner Eislöwen — EC Bad Nauheim 6:1 (1:0, 3:1, 2:0) Ein deutlicheres Ergebnis gab es in Dresden. Nick Huard brachte die Hausherren nach knapp sieben Minuten mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel waren Dominik Grafenthin (25.) und Matt Siddall (29.) erfolgreich und erhöhten auf 3:0, bevor auch die Gäste das erste Tor verbuchen konnten — Mike McNamee traf in Überzahl zum 3:1 (33.). Rund eine Minute vor der zweiten Pause stellte Alexander Höller durch seinen Powerplay-Treffer jedoch den ursprünglichen Abstand wieder her. Entschieden wurde die Partie letztlich in der 54. Spielminute durch einen Doppelschlag der Eislöwen. Zunächst traf Marius Garten in Überzahl zum 5:1, nur 11 Sekunden später sorgte Steven Rupprich für den 6:1 Endstand.
Lausitzer Füchse — Heilbronner Falken 3:4 (1:3, 0:0, 2:0, 0:1) n. V. Wie bereits in den letzten beiden Auswärtsspielen erkämpften sich die Heilbronner Falken auch in der Lausitz zwei Punkte nach Verlängerung. Zwar gingen die Gäste durch Treffer von Dennis Palka (2.), Tim Bernhardt (4.) und Justin Kirsch (17., Überzahl) im ersten Drittel direkt mit 3:0 in Führung, doch noch vor der ersten Pause brachte Kyle Just die Füchse auf 1:3 heran. Nachdem sich dieser Spielstand im zweiten Drittel nicht verändert hatte, brauchten die Hausherren lediglich drei Minuten, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Maximilian Adam gelang in der 57. Spielminute in Überzahl der 2:3 Anschlusstreffer, bevor Kyle Just nur 5 Sekunden vor Spielende noch zum 3:3 einnetzte. In der Verlängerung dauerte es nur 48 Sekunden, bis Brandon Alderson seinem Team den Zusatzpunkt sichern konnte.
Löwen Frankfurt — Eispiraten Crimmitschau 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n. V. Verhältnismäßig wenig Tore gab es in Frankfurt zu sehen. Knapp 52 Minuten mussten sich die Zuschauer gedulden, bis Patrick Pohl der erste Treffer gelang und er die Eispiraten mit 1:0 in Führung brachte. Knapp drei Minuten später glich Eric Stephan zum 1:1 aus und erzwang die fünfminütige Verlängerung. Auch hier ließ der Siegtreffer nicht lange auf sich warten: In der 62. Spielminute netzte Christoph Kabitzky zum 2:1 zugunsten der Gäste ein.
Kassel Huskies — ESV Kaufbeuren 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)Die Kassel Huskies können nach dem 4:1 Erfolg über die Gäste aus Kaufbeuren einen weiteren Heimsieg feiern. Den Anfang machte Thomas Merl in der 6. Spielminute, als er sein Team mit 1:0 in Führung brachte. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts erzielte Braden Pimm in Unterzahl das 2:0. Mike Little konnte in der 46. Spielminute noch auf 3:0 erhöhen, bevor Joseph Lewis in Überzahl (50.) den ersten und einzigen Treffer auf Seiten des ESV Kaufbeuren erzielen konnte. Rund fünf Minuten später war Braden Pimm, diesmal im Powerplay, ein weiteres Mal erfolgreich und machte den Heimsieg der Huskies perfekt.
EHC Bayreuth — Ravensburg Towerstars 6:3 (3:0, 0:2, 3:1) Eine torreiche Begegnung gab es zwischen dem EHC Bayreuth und den Ravensburg Towerstars. Schon nach 57 Sekunden lagen die Tigers durch Treffer von Ivan Kolozvary und Yannick Drews mit 2:0 vorne. Ziga Pesut in der 13. Spielminute sogar noch auf 3:0 (Powerplay). Im zweiten Drittel meldeten sich die Gäste zurück. Daniel Pfaffengut markierte das 3:1 (22.), Vincenz Mayer legte in der 37. Spielminute nach und erzielte den 3:2 Anschlusstreffer. Direkt nach der Pause netzte Ivan Kolozvary zum 4:2 ein. In der 48. Minute kamen die Gäste durch einen Treffer von Robin Just (Powerplay) nochmals auf 4:3 heran, bevor die Tigers das Spiel endgültig für sich entschieden. Jan Pavlu markierte noch in der selben Minute das 5:3, ehe Mathias Müller 20 Sekunden später das 6:3 beisteuerte.














