Kooperation zwischen Hamburg und Regensburg

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
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Die Hamburg Freezers haben eine enge Zusammenarbeit mit dem EV Regensburg vereinbart. Der DEL-Klub und die Eisbären aus der 2. Liga wollen Nachwuchsspielern bessere Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Damit erweitern die Hamburg Freezers ihre bisherigen Anstrengungen im Bereich der aktiven Nachwuchsförderung des deutschen Eishockeysports.

Erster Baustein der künftigen Zusammenarbeit beider Klubs ist die Vergabe der Förderlizenzen an die beiden Regensburger Eisbären Andreas Driendl (21) und Max Schmidle (22). Beide werden zum Trainingsauftakt der Hamburg Freezers in Farmsen erwartet und im Anschluss mit der Mannschaft ins Trainingslager vom 4. bis 12. August nach Füssen reisen. Im Gegenzug erhalten die Freezers-Stürmer Max Lingemann und Marcus Sommerfeld die Förderlizenz für die Eisbären Regensburg, auf die je nach Bedarf und Verfügbarkeit zugriffen werden kann.

Andreas Driendl wurde am 26. Januar 1986 geboren. Der Stürmer spielte zuletzt in der Oberliga für den EV Füssen, ehe er in der vergangenen Saison in die Zweite Liga nach Regensburg wechselte.

Max Schmidle wurde am 2. Januar 1985 geboren und ist ebenfalls Stürmer. Der Kaufbeurener spielte seit der der Spielzeit 2003/2004 für seinen Heimatverein und wechselte in der vergangenen Saison zum Ligakonkurrenten Regensburg.

„Der gute Kontakt zu den Eisbären Regensburg ist über unseren ehemaligen Co-Trainer Beppo Schlickenrieder entstanden“, erklärt Freezers-Geschäftsführer Boris Capla. Der frühere Nationaltorhüter war nach seiner Spielerkarriere im letzten Jahr der Münchner Barons 2001 und in der ersten Saison der Hamburg Freezers 2002/2003 an der Seite von Headcoach Sean Simpson tätig. Heute ist Schlickenrieder sportlicher Leiter der Eisbären. Mit Wayne Hynes steht ihm in Regensburg ein weiterer ehemaliger Freezer zur Seite. Hynes spielte von 2003 bis 2005 für den Hamburger DEL-Klub. Der ehemalige Nationalspieler und Hamburger Publikumsliebling beendete seine Karriere als Spieler in der vergangenen Saison bei den Kassel Huskies und übernahm das Amt des Trainers in Regensburg.

„Das Gelingen der Kooperation zwischen den Hamburg Freezers und den Eisbären Regensburg macht mich stolz“, sagte Schlickenrieder. „Ich habe während meiner Tätigkeit in München und Hamburg die absolute Professionalität der Klubführung erlebt. Es ist unser beider Anliegen, junge deutsche Talente zu fördern und im Hinblick auf deren sportliche Perspektiven, positiv in die Zukunft zu blicken.“

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