Grizzlys Wolfsburg holen Matt White Zweifacher deutscher Meister kommt von den Eisbären Berlin

Die Eisbären Berlin setzten sich am Seilersee durch. Hier gewinnt der Berliner Matt White einen Zweikampf gegen Thorsten Ankert (links).  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Die Eisbären Berlin setzten sich am Seilersee durch. Hier gewinnt der Berliner Matt White einen Zweikampf gegen Thorsten Ankert (links). (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Abseits eines kurzen Engagements bei HK Olimpija Ljubljana in der Saison 2014-2015 (elf Spiele, zwei Tore, vier Assists) waren die Augsburger Panther die erste Station in Europa für den 33-Jährigen. Sein damaliger Trainer ist nun auch sein künftiger Headcoach: Mike Stewart. Der Linksschütze stand in zwei Spielzeiten von 2017 bis 2019 in 116 Partien für die Fuggerstädter auf dem Eis und verbuchte dabei 42 Tore und 58 Vorlagen auf der Habenseite.

Im Anschluss war White in der KHL für Neftekhimik Nizhnekamsk und Dinamo Riga aktiv, ehe es ihn kurz vor Beginn der Saison in der DEL 2020 zu den Eisbären Berlin zog. Dort schlug der Kalifornier sofort ein. In 38 Hauptrundenpartien kam er auf 19 Tore und 20 Vorlagen, in den neun Playoff-Spielen schlug er siebenmal zu (drei Vorlagen) und hatte damit entscheidenden Anteil an der Meisterschaft der Hauptstädter – die sie im Finale ausgerechnet gegen die Grizzlys klar machten.

Auch in der Saison darauf scorte White im Schnitt mehr als einmal pro Spiel. In 54 Partien stand er auf dem Eis, 28 Treffer und 31 Vorlagen sprechen eine deutliche Sprache. Kein anderer Spieler der Eisbären verbuchte mehr Punkte, im Ligavergleich war White auf dem dritten Rang zu finden. Seine Plus-Minus-Bilanz von +25 gehörte ebenfalls zu den besten in der DEL. In den Playoffs steuerte der US-Amerikaner vier Tore und zehn Vorlagen zur zweiten Berliner Meisterschaft in Folge bei.

In der abgelaufenen Spielzeit verpassten die Eisbären die Playoffs, White hatte seinen „Scoringtouch“ allerdings nicht verloren. 16 Treffer und 35 Assists verschafften ihm in der internen Scorerliste der Hauptstädter hinter Marcel Noebels den zweiten Rang. Bemerkenswert: In seinen drei Jahren für die Berliner absolvierte White 169 von 171 möglichen Partien und kommt dabei auf mehr als einen Scorerpunkt pro Partie (74 Treffer, 99 Vorlagen).

„Wir waren seit einiger Zeit sehr intensiv mit Matt im Austausch und sind natürlich jetzt sehr froh, dass er sich nach seiner Vertragsauflösung für unser sportliches Konzept entschieden hat. Er hat in den vergangenen Jahren immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er ein Top Spieler in der DEL ist. Er kann sich im Eins-gegen-eins sehr gut durchsetzen und macht seine Punkte nicht nur im Powerplay. Ich bin mir sicher, dass Matt in der kommenden Saison ein ganz wichtiger Baustein in unserer sportlichen Ausrichtung sein wird. Ein Vorteil ist zudem, dass ihn unser Trainer Mike Stewart bereits aus seiner gemeinsamen Zeit in Augsburg sehr gut kennt“, betont Grizzlys-Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.

Der US-amerikanische Außenstürmer wird zur Saisonvorbereitung gemeinsam mit Frau Ashley und Töchterchen Lilliann (acht Monate alt) zur Saisonvorbereitung in Wolfsburg erwartet und künftig mit der Trikotnummer 97 auflaufen.

Der aktuelle Kader für die Saison 2023-2024

Torhüter: Dustin Strahlmeier, Hannibal Weitzmann, Ennio Albrecht

Verteidigung: John Ramage (AI), Björn Krupp, Armin Wurm, Janik Möser, Nolan Zajac (Al), Ryan Button, Philipp Mass

Sturm: Lucas Dumont, Jean-Christophe Beaudin (Al), Laurin Braun, Gerrit Fauser, Darren Archibald (Al), Luis Schinko, Chris Wilkie (Al), Timo Ruckdäschel (U23), Spencer Machacek (Al), Fabio Pfohl, Matt White (Al)


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