Erste Heimniederlage gegen DEG

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Am dritten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga haben die Iserlohn

Roosters ihre erste Niederlage kassiert. Ohne drei, später vier

verletzte oder gesperrte Stammspieler mussten sich die Iserlohner den

sehr gut defensiv stehenden Düsseldorfern geschlagen geben. Dass das

Team ohne Schneider und Jones antreten musste, war bereits vor der

Partie klar, am Nachmittag gab es aber zwei weitere Hiobsbotschaften.

Hancocks Knieprellung hätte eigentlich einen Einsatz nicht zugelassen,

weil Michael Wolf aber kurz vor dem Spiel mit dem Verdacht auf eine

Blindarmentzündung ins Krankenhaus gebracht werden musste, versuchte es

der Kanadier, nach nur wenigen Eiszeiten aber gab er auf.


Ohne die Vier wurde der dritte Spieltag schon ab Minute eins zur

Herausforderung. Uneingespielte Roosters-Reihen gegen den deutschen

Vizemeister – letztlich ein wenig angenehmes Unterfangen, das schon

nach 100 Sekunden bestraft wurde. DEG-Neuzugang Traverse stand am

Außenrand des linken Bullykreises im Roostersdrittel, zog flach ab und

traf zum 1:0 für die Gäste. Die Blau-Weißen, geschockt von diesem

frühen Gegentreffer, kamen noch schwerer ins Spiel und mussten am Ende

des ersten Drittels erkennen, dass die Metro Stars die deutlich bessere

Mannschaft war. Technisch teils brillant, kompakt und eingespielt

wirkend, dominierten sie das Spielgeschehen und trafen deshalb auch

verdient bei eigener Überzahl zum 2:0 (13.). Reids Schuss wurde von

Caldwell abgefälscht und schlug unhaltbar hinter Danny aus den Birken

ein. Zwar hatten auch die Iserlohner in der Schlussminute noch einen

Schuss an den Düsseldorfer Innenpfosten abgefeuert, mangelndes

Zielwasser verhinderte den kollektiven blau-weißen Torjubler.


Die Drittelpause aber brachte die spielerische Wende im Spiel. Von

Beginn des Mittelabschnitts an bestimmten die Sauerländer das

Spielgeschehen, waren die deutlich bessere Mannschaft, überstanden

dreieinhalb Unterzahlminuten (36 Sekunden sogar 3:5), nutzten aber die

sich bietenden Chancen nicht. Immer wieder scheiterte das stabilisierte

Iserlohner Team an kleinen Unzulänglichkeiten, die natürlich daraus

resultierten, dass die Mannschaft in dieser Formation noch nie

zusammengespielt hat. Weil das auch für den Rest des Drittels so blieb,

änderte sich am Ergebnis nichts. Trotz vieler auch unnötiger Strafen

blieben die Roosters die bessere Mannschaft, Düsseldorf verwaltete den

Vorsprung mehr als souverän, ließ insbesondere in der eigenen Defensive

nichts anbrennen.


Das änderte sich auch im letzten Drittel nicht. Die Sauerländer mühten

sich, brachten aber nicht die Genialität und Feinabstimmung des

vergangenen Wochenendes aufs Eis. Als Düsseldorf knapp fünf Minuten vor

Ende der Partie das entscheidende dritte Tor nach einem Konter

erzielte, war die Partie endgültig gelaufen (56.). In Anbetracht der

Situation hatte sich das Team vom Seilersee tapfer geschlagen gegen die

ohne Fehler agierenden Düsseldorfer, mehr aber war an diesem Abend

nicht mehr drin. Hocks Alleingang 119 Sekunden vor dem Ende war

letztlich nur noch Ergebniskosmetik.



Die Statistik:

 

Roosters:  Aus den Birken – Wilford, Ardelan; Orendorz, Langwieder;

Danielsmeier, Insana –Swanson, Ready, Roy; Taube, Hommel, K.Sparre;

Hock, Christensen, Rupprich; D. Sparre, Hancock.


Metro Stars: Aubin – Caldwell, Harrington; Holzer, Bazany; Traverse,

Holland – Reid, Courchaine, Joseph; Collins, Kreutzer, Reimer;

MacDonald, Murphy, Kaufmann; Nowak, Hinterstocker.

 

Tore: 0:1 (01:40) Traverse, 0:2 (12:43) Caldwell (Reid/5:4), 0:3

(55:41) Kreutzer (Reimer, Harrington), 1:3 (58:01) Hock (Ardelan,

Wilford).


Schiedsrichter: Reichert (Lindau)

 

Strafen: Roosters 16 + 10 (Hommel); Metro Stars: 20 + 10 (Murphy).

 

Zuschauer: 3797

(www.iserlohn-roosters.de  - Foto: www.cashfoto.de)

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