Eisbären Berlin machen den Titel-Hattrick perfekt

Die Eisbären Berlin holen in Spiel 5 den nötigen vierten Sieg im DEL-Finale mit einem 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)-Erfolg bei den Adlern Mannheim und feiern damit die dritte Meisterschaft hintereinander.
Vom ersten Bully an entwickelte sich ein hochklassiges Spiel mit viel Tempo und guten Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. Lange deutete alles auf ein torloses Drittel hin, da sich das Spiel gegen Ende etwas beruhigte. Doch kurz vor der Pausensirene eroberten die Eisbären in der Angriffszone die Scheibe: Frederik Tiffels setzte Ty Ronning in Szene, der 59 Sekunden vor Drittelende zur 1:0-Führung des Titelverteidigers traf. Dadurch ging Berlin mit einem psychologisch wichtigen Vorsprung in die Pause, während der Druck auf Mannheim stieg.
Nur 77 Sekunden nach Wiederbeginn verlor Mannheim den Puck im eigenen Drittel und Liam Kirk schockte die Adler mit dem 2:0, das auch nach Videobeweis Bestand hatte. Auf der Gegenseite entschärfte Eisbären-Schlussmann Jonas Stettmer gleich mehrfach hochkarätige Chancen. In der Folge drückte Mannheim weiter auf den Anschlusstreffer und erspielte sich im zweiten Abschnitt mit 12:4-Schüssen ein klares Chancenplus, doch Berlin rettete den Zwei-Tore-Vorsprung in die zweite Pause.
Berlin startete aktiver in das Schlussdrittel und sorgte in der 54. Minute für die Vorentscheidung - Ty Ronning wurde mustergültig im Slot von Fredi Tiffels freigespielt und markierte mit seinem zweiten Treffer des Spiels das 3:0. Knapp sieben Minuten vor Ende setze Adler-Trainer alles auf eine Karte und nahm Johan Mattsson zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Knapp sechs Minuten vor dem Ende deckte ein Eisbären-Spieler im eigenen Torraum regelwidrig den Puck mit dem Handschuh ab - den anschließenden Penaltyschuss von Luke Esposito vereitelte erneut Stettmer. Für das 4:0 sorgte Eric Mik per Emptynetter und Marc Michaelis sorgte kurz vor Ende für den Ehrentreffer der Adler. Nach der Schlusssirene kannte die Freude bei den Eisbären Berlin keine Grenzen.
Wie bereits in den ersten drei Spielen scheitert Mannheim an der eigenen Chancenverwertung. Berlin besticht hingegen mit seiner Effektivität und hat mit Jonas Stettmer einen überragenden Torhüter als entscheidende Faktor zum Titelerfolg.














