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DEL-Play-offs kompakt

Dominik Bokk schießt Kölner Haie zum zweiten Sieg gegen Berlin

Lesedauer: 2 Minuten
Dominik Bokk erzielten den Siegtreffer für die Kölner Haie.
Dominik Bokk erzielten den Siegtreffer für die Kölner Haie. (Foto: dpa/picture alliance/Maximilian Koch)

Die Kölner Haie haben die Play-off-Halbfinalserie in der DEL gegen die Eisbären Berlin zum 2:2 ausgeglichen. Diesmal wurde es allerdings dramatisch. In der Verlängerung gewann der KEC mit 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0) – Matchwinner wurde Dominik Bokk mit einem coolen Treffer nach knapp 78 Minuten.

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Die beiden Mannschaften standen von Beginn an auf dem Gaspedal. Bereits nach 42 Sekunden brachte Frederik Storm den KEC in Führung. Doch die Eisbären wussten ganz genau, wie wichtig ein Sieg in diesem Spiel sein könnte und glichen im Powerplay durch Ty Ronning aus (14.). Das zweite Drittel war gerade einmal 20 Sekunden alt, als Kai Wissmann die Mehrheit der 18.600 Zuschauer in der erneut ausverkauften Lanxess-Arena schockte und Berlin mit 2:1 in Führung brachte. Die Haie spielten aber einen starken Mittelabschnitt und kamen schließlich nach einem Konter zum 2:2, als Taner Kero einen 2:1-Angriff abschloss (24.). Die 33. Minute war für die Eisbären doppelt bitter. Denn zum einen brachte Dominik Bokk die Haie verdient in Führung. Zudem verletzt sich Berlins Torhüter Jake Hildebrand ohne Gegnereinwirkung und musste in die Kabine geführt werden; für ihn kam Jonas Stettmer in die Partie.

Im Schlussabschnitt hatten beide Teams eine Topmöglichkeit: Erst stoppte KEC-Goalie Janne Juvonen den Berliner Andreas Eder (41.), dann behielt Jonas Stettmer die Nerven, als Gregor MacLeod frei vor ihm auftauchte (50.). Erneut in Überzahl gelang Berlin schließlich der 3:3-Ausgleich; Torschütze war Liam Kirk (52.). Die Haie ließen dagegen ein Powerplay gut vier Minuten vor dem Ende ungenutzt.

In der Overtime gab es Chancen und Druckphasen auf beiden Seiten. Derweil sahen die Unparteiischen ihre Hauptaufgabe offenbar vor allem im „Laufenlassen“. Denn selbst offensichtliche Fouls wurden nun nicht mehr geahndet. Die Entscheidung fiel schließlich in der 78. Minute: Dominik Bokk schnappte sich die Scheibe, zog seelenruhig ins Drittel und zog aus dem Handgelenk zum 4:3-Siegtreffer ab.

„Das war ein wichtiger Sieg“, sagte Haie-Trainer Kari Jalonen. Schließlich hätten sich die Eisbären einen Matchpuck im eigenen Stadion erspielen können. „In dieser Zeit des Jahres musst du in der Defensive stark spielen, sonst wirst du nicht gewinnen.“ Mit der Stimmung war er mehr als einverstanden: „Die ist immer super, he?“

Am Freitag (19.30 Uhr) stehen sich die beiden Mannschaften in Berlin gegenüber.

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