Dietmar Peters: Die Liebe zum Puck siegte!
In den 50er Jahren wäre Dietmar Peters fast für den Eishockeysport verloren gewesen. Er bestritt seine erstenLänderspiel in der Fußball-Auswahl der DDR-Schüler. Eishockey spielte er so nebenzu. Doch dann siegte die Liebe zum Puck.
Der am 8. September 1949 im mecklenburgischen Grapzow geborene Sportsmann ging zum Eishockeyteam von Empor Rostock. 1970, als es nur noch zwei Spitzenteams in der DDR gab, wechselte Dietmar Peters mit seinem Bruder Roland zu Dynamo Berlin. 15 DDR-Meisterschaften, Europacup-- und Länderspiele prägten seine Karriere. 315 mal spielte er für das DDR-Nationalteam, nahm am Olympiaturnier 1968 in Grenoble, an sieben A- und neun B-Weltmeisterschaften teil. Nach Ende seiner beispielhaften aktiven Karriere widmete sich Dietmar Peters der Nachwucharbeit bei seinem Klub in Berlin. Seine Schüler wurden Meister. Zahlreiche Talente kamen aus der Peters-Schule nach oben. Dietmar selbst zog noch einmal für zwei Jahre die Schlittschuhe an und spielte für die Saaleteufel Halle. Auch in der deutschen Traditionsmannschaft war der DDR-Rekordnationalspieler aktiv. Jetzt geht er in den Ruhestand und zurück in die alte Heimat nach Rostock. Mit Dietmar Peters verliert der deutsche Eishockeysport seinen seiner großen Sportler.













