DEL startet wohl frühestens im NovemberHauptrunde soll nicht verkürzt werden

Es wird noch einige Zeit vergehen, ehe wieder um diesen Pokal gespielt wird.  (Foto: dpa/picture alliance/Promediafoto)Es wird noch einige Zeit vergehen, ehe wieder um diesen Pokal gespielt wird. (Foto: dpa/picture alliance/Promediafoto)
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Bei einem Treffen der Clubs haben sich die 14 Erstligisten offenbar bereits darauf geeinigt. In nicht allzu ferner Zukunft dürfte die offizielle Bestätigung durch die DEL folgen. Inhalt der Einigung: Die Hauptrunde soll nach Möglichkeit nicht verkürzt werden. Der Sinn ist klar: Die Clubs wollen und müssen Geld verdienen. Das heißt: Auch wenn die Saison erst im November – möglichweise erst nach dem Deutschland-Cup, der für die Zeit von 5. bis zum 8. November in Krefeld geplant ist – beginnt, soll es bei 52 Hauptrundenspielen bleiben. Zwar wurde die Weltmeisterschaft 2021 bereits um zwei Wochen verschoben, dennoch wird dies nicht ausreichen, um die verlorenen Zeit aufzuholen. Daher steht im offenbar im Raum, die Play-offs für die kommende Saison von Best of Seven auf Best of Five zu verkürzen.

Hintergrund der Entscheidung ist das Verbot von Großveranstaltungen, das noch bis mindestens Ende Oktober andauert. Da die Clubs nicht auf die Zuschauereinnahmen verzichten können, kommen Spiele vor einer Geisterkulisse oder einer reduzierten Fanschar für die DEL nicht infrage. Damit es im November – im schlimmeren Fall auch später – losgehen kann, muss zudem ein Hygienekonzept erstellt werden, um alle Auflagen erfüllen zu können. Gesichtsmasken dürften in den Fanshops daher wohl bald zum Verkaufsschlager werden.

Nach übereinstimmenden Medienberichten könnten die DEL-Clubs aus dem Hilfsfond der Bundesregierung auf bis zu 800.000 Euro hoffen.