Adler Mannheim stehen vor Final-Einzug

Während die Adler Mannheim den dritten Sieg in der Serie gegen den EHC Red Bull München einfuhren, gehen die Eisbären Berlin nach einem Heimsieg gegen die Kölner Haie mit 2:1 in der Serie in Führung.
Adler Mannheim – EHC Red Bull München 4:1 (0:0, 1:0, 3:1)
Serienstand: 3:0
Im dritten Spiel der beiden besten Defensiven der Hauptrunde haben die Adler Mannheim erneut gegen den EHC Red Bull München die Oberhand behalten und einen großen Schritt in Richtung Finale gemacht. In der 32-jährigen DEL-Geschichte konnte ein 0:3-Serienrückstand noch nie gedreht werden.
Lange Zeit stand auf beiden Seiten die Null in diesem Spiel. Die Torhüter Maximilian Franzreb und Antoine Bibeau standen im Fokus und hielten ihren Kasten sauber. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts fälschte Justin Schütz einen Schuss von Leon Gawanke ab. Doch München konterte diese nur 80 Sekunden nach Beginn des dritten Drittels durch Yasin Ehliz. In eine Druckphase der Red Bulls hinein fiel das 2:1. Bei einem 4-gegen-4 markierte Schütz sein zweites Tor, ehe Anthony Greco und Tom Kühnhackl bei gezogenem Torwart die Schlusspunkte setzten.
In München können die Kurpfälzer am Dienstag um 19.30 Uhr erstmals seit dem Titelgewinn 2019 wieder ins Finale einziehen.
Eisbären Berlin – Kölner Haie 4:2 (0:0, 1:0, 3:2)
Serienstand: 2:1
Mit dem Motto „Der König verlangt Wiederholung“ begrüßten die Fans in der Hartmut-Nickel-Kurve die Eisbären. Die Mannschaft lieferte und ließ einen verdienten Sieg sowie die Serienführung folgen.
56:20 Torschüsse gingen am Ende in die Statistik ein. DEL-Play-off-Rekordtorschütze Leo Pföderl, der bisher noch keinen Treffer in der Endrunde erzielte und zuletzt am 1. März gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven traf, avancierte mit zwei Toren zum Mann des Spiels. Er nutzte in der 23. Minute zunächst ein Überzahlspiel zur 1:0-Führung, die Jonas Müller und Lester Lancaster bis zur 46. Minute auf 3:0 ausbauten. Trotz des Drei-Tore-Rückstands wurde es nochmal spannend. Dominik Bokk und Oliwer Kaski brachten den KEC innerhalb von 156 Sekunden zurück ins Spiel, sodass die Haie nochmal am Ausgleich schnuppern konnten. Pföderl beendete diese Hoffnungen allerdings mit dem Schuss ins leere Tor und sorgte dafür, dass auch im dritten Spiel die Heimmannschaft als Sieger vom Eis ging. Nach einem Kniecheck von Juhani Tryväinen musste Lean Bergmann zum Ende des zweiten Drittels das Eis verlassen.
Am Mittwoch um 19.30 Uhr geht es in der Lanxess Arena mit dem vierten Duell weiter.












