15 Lizenzanträge in der DEL, 24 in der DEL2Nach dem Stichtag

Die Löwen Frankfurt drängen mit aller Macht in die DEL. (Foto: dpa/picture alliance)Die Löwen Frankfurt drängen mit aller Macht in die DEL. (Foto: dpa/picture alliance)
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Die hohe Zahl der Oberligisten beruht freilich auf dem Fakt, dass es hier einen sportlichen Auf- und Abstieg gibt. Nur die Drittligisten können sich nach sportlich erfolgreichen Play-offs auch tatsächlich um den Aufstieg in die DEL2 bewerben, die bis zum 15. Februar einen Antrag auf Lizenzprüfung gestellt und dafür eine Bürgschaft in Höhe von 25.000 Euro hinterlegt haben. Wer diese zehn Mannschaften sind, kommuniziert die DEL2 klassischerweise nicht. Im Norden haben aber die Hannover Indians, Hannover Scorpions, der EV Duisburg, die Moskitos Essen, der Herner EV und die Saale Bulls Halle bekanntgegeben, den entsprechenden Antrag gestellt zu haben. Im Süden haben dies die Selber Wölfe kommuniziert. Die Eisbären Regensburg melden zudem Vertragsverlängerungen, die für die Oberliga und die DEL2 gültig sind. Am heutigen 16. Februar teilte auch der EV Landshut mit, den entsprechenden Lizenzantrag gestellt zu haben.

„Wir haben unsere wirtschaftlichen Hausaufgaben gemacht und für den Fall der Fälle vorgesorgt und die Bürgschaft fristgerecht eingereicht. Jetzt freuen wir uns auf ein spannendes Meisterrunden-Finale und möglichst viele Play-off-Spiele im Eisstadion am Gutenbergweg“, erläutert EVL-Spielbetrieb-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke.

Die Einreichungsfrist für die Bewerbungsunterlagen zur konkreten Lizenzprüfung in der DEL ist der 24. Mai 2019. Ähnliches gilt nach Abschluss der Play-downs der DEL2 und der Oberliga-Play-offs auch eine Spielklasse darunter.

Der sportliche Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 wird zur Saison 2020/21 wieder eingeführt. Dennoch haben sich die Löwen Frankfurt wie schon in den Jahren zuvor für eine DEL-Lizenz beworben, die sie allerdings nur bekommen könnten, sollte eines der aktuellen 14 Teams aus wirtschaftlichen Gründen aus der Deutschen Eishockey-Liga ausscheiden.

Stefan Krämer, geschäftsführender Gesellschafter der Löwen Frankfurt, wird in einer Mitteilung des Clubs zitiert: „Wir betonen es seit längerer Zeit immer wieder gegenüber Sponsoren, Spielern, den Medien und unseren Fans: Wir wollen zurück in die DEL. Dafür werden wir sämtliche uns zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten nutzen. Sollte der Gang in die DEL vor der Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs 2020/2021 möglich sein, werden wir diese Chance gern wahrnehmen.“ Weiter heißt es in der Meldung: „Die Unterlagen werden inklusive der von der DEL geforderten Sicherheitsleistung hinterlegt. Die Löwen nehmen damit automatisch am Lizenzprüfungsverfahren für die DEL-Saison 2019/20 teil. Ein Wechsel in die DEL ist für die Löwen aber nur dann möglich, sollte einer der 14 aktuellen DEL-Klubs aus lizenztechnischen Gründen aus der Liga ausscheiden.“ Entsprechend der Meldung der Ligen betonen auch die Löwen, dass sie sich – natürlich – auch für die erneute DEL2-Lizenz beworben haben.

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