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Tore durch Bloch und Krestan

U18-WM:DEB-Team unterliegt Vizeweltmeister Schweden

Lesedauer: 3 Minuten
 Das DEB-Team verliert mit 2:7 gegen Vizeweltmeister Schweden.
Das DEB-Team verliert mit 2:7 gegen Vizeweltmeister Schweden.

Am ersten Tag der U18-Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei kassierte das DEB-Team eine 2:7 (0:1, 0:4, 2:2)-Niederlage.

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Mit dem sechsten Platz bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Friso und Allen gelang den Junioren als Aufsteiger der souveräne Klassenerhalt. Beim 2:3 im Viertelfinale gegen die Slowakei schnupperte die Mannschaft sogar am Halbfinale.

Zum Auftakt war die schwedische Mannschaft, die in der Altersklasse zu den Top-Nationen gehört und beim letzten Turnier die Silbermedaille gewann, der Gegner. Im Vladimir-Dzurilla-Eisstadion in Bratislava wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht und schoss einen ungefährdeten Sieg heraus.

Im ersten Drittel setzte die von Mannschaft von Bundestrainer Andreas Becherer die Vorgaben um und setzte offensive Nadelstiche. Der Treffer von Mikael Kim blieb der einzige. Das Michigan-Tor zum 2:0, bei dem Elton Hermansson den Puck hinter dem Tor mit der Schlägerkelle aufnahm und in den oberen Winkel legte, wurde nach einer Coaches-Challenge wegen Abseits zurückgenommen.

Ab dem zweiten Drittel wurde es wie schon beim Hlinka Grezky Cup im vergangenen August, als am Ende eine 0:10-Niederlage stand, deutlich. Ein Doppelschlag innerhalb von 22 Sekunden sowie ein Unterzahltor und das Tor von Nils Bartoldsson ließen den Vorsprung bis zur 34. Minute weiter anwachsen. Torhüter Niclas Wolter von den Eisbären Juniors, der einen höheren Rückstand verhinderte, wurde nach dem 0:5 durch Bastian Bauer ersetzt.

Im letzten Drittel gab es neben zwei weiteren Gegentoren einige positive Ansatzpunkte. Nikita Bloch in Überzahl und Tobias Krestan sorgten für die ersten beiden Tore in diesem Turnier. Auch das dritte und vierte Unterzahlspiel überstand das DEB-Team schadlos.

Weiter geht es am Donnerstag um 12 Uhr gegen Aufsteiger Dänemark.

Stimmen zum Spiel:

U18-Bundestrainer Andreas Becherer: „Zunächst gilt festzuhalten, dass wir heute mit Schweden auf einen sehr starken Gegner getroffen sind. Über weite Strecken, insbesondere im ersten Drittel, hat die Mannschaft viele Dinge bereits so umgesetzt, wie wir es in den vergangenen Tagen erarbeitet haben. Allerdings haben uns einzelne Phasen, in denen wir zu sorglos mit der Scheibe umgegangen sind, entscheidend zurückgeworfen. Diese kurzen Momente haben dazu geführt, dass wir innerhalb weniger Minuten mehrere Gegentore hinnehmen mussten. Positiv war die Reaktion im Schlussdrittel: Die Mannschaft hat Moral gezeigt, sich nicht aufgegeben und noch zwei Tore erzielt. Darauf lässt sich, vor allem hinsichtlich des Spiels morgen gegen Dänemark, aufbauen.“

Verteidiger Aurelius Pizka: „Ich denke, wir sind gut ins Spiel gestartet und haben vor allem in den ersten zehn Minuten sowie insgesamt im ersten Drittel stark gespielt. Danach wurde es etwas unkonzentrierter, und gegen einen so starken Gegner wie Schweden, wird das dann direkt bestraft. Trotzdem können wir einiges Positives mitnehmen, weil wir in mehreren Phasen – auch gerade gegen Spielende – gezeigt haben, was in uns steckt. Für das Spiel morgen gegen Dänemark wird es wichtig sein, dass wir als Team geschlossen auftreten, einfach spielen und unnötige Risiken vermeiden.“

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