U18-WM: DEB-Team verliert auch Schlüsselspiel gegen Aufsteiger Dänemark

Das DEB-Team hat auch das zweite Spiel und Schlüsselspiel ums Viertelfinale gegen Aufsteiger Dänemark mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) verloren.
Einen spannenden Schlagabtausch lieferten sich am Mittag in Bratislava die deutsche und dänische U18-Nationalmannschaft, in dem die DEB-Junioren den Kürzeren zogen. Optimal startete die Mannschaft von Andreas Becherer gegen den Aufsteiger, der am ersten Tag des Turniers spielfrei hatte, ins Spiel. Nach 210 Sekunden gingen sie durch den 16-jährigen Tim Hartmann von den Jungadlern aus Mannheim in Führung. Lucas Christensen stellte noch vor Ende des ersten Drittels den Ausgleich her.
32:19 Torschüsse standen am Ende des Spiels in der Statistik. Einen weiteren Treffer gab es trotz des Chancenplus in den restlichen 40 Minuten nicht mehr. Der dänische Torwart Anton Wilde zählte neben Andreas Mogensen, der zweimal traf, zu den Matchwinnern. Zwei Schüsse ans Torgestänge verhinderten eine höhere Niederlage des DEB-Teams.
In den restlichen zwei Gruppenspielen gegen die Favoriten aus Tschechien und den USA muss ein Sieg her um die Relegation zu umgehen. Am Samstag um 12 Uhr geht es gegen Tschechien, gegen die letztes Jahr ein überraschender Sieg geholt wurde, weiter.
Stimmen zum Spiel:
U18-Bundestrainer Andreas Becherer: „Erstmal sind wir natürlich enttäuscht. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen. Aber so ist der Sport: Obwohl wir mehr vom Spiel und mehr Torschüsse hatten, zählt am Ende nur das Ergebnis auf der Anzeigetafel. Es ist uns heute nicht gelungen, das Momentum, das wir immer wieder hatten, in Tore umzumünzen. Jetzt gilt es den Kopf freizubekommen, zu regenerieren, das Spiel sauber zu analysieren und dann den Fokus voll auf die entscheidenden Momente in den nächsten beiden Partien zu richten.“
Stürmer Lukas Steinhauser: „Wir hatten gute Momente im Spiel, haben unsere Chancen aber nicht konsequent genutzt. Am Ende waren wir einfach nicht zielstrebig genug – die Dänen waren da deutlich kaltschnäuziger. Jetzt heißt es das Spiel abzuhaken, den Fokus auf die letzten beiden Partien zu legen und es dort besser zu machen.“














