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Nervenkrimi gegen Norwegen

U18-WM: DEB-Team steigt aus der Top-Division ab

Lesedauer: 2 Minuten
Das Logo des Deutschen Eishockey-Bundes.
Das Logo des Deutschen Eishockey-Bundes. (Foto: the)

Mit 3:4 (0:1, 1:1, 2:2) verloren die DEB-Junioren gegen Norwegen und steigen ab.

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Eine kämpferische Leistung wie beim Sieg gegen Tschechien und eine perfekte Überzahl-Quote wie gegen die USA waren die Mottos für das entscheidende Spiel am Mittwochmorgen. Norwegen, die seit ihrem Aufstieg dreimal in die Relegation mussten und immer erfolgreich absolvierten, war dabei erneut der Gegner. 2023 verloren die Junioren mit 1:6 und 2:3 in einem Best-of-Three Format und mussten den Weg in die Division 1 antreten.

In der Pavla Demitru entwickelte sich ein Nervenkrimi, in dem die Mannschaft von Bundestrainer Andreas Becherer lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen musste. Die Führung aus dem ersten Drittel durch Marcus Saether baute Niklas Aaram-Olsen nach 28 Sekunden im zweiten Drittel zum 2:0 für die Norweger aus.

Der 16-jährige Max Calce, der in der vergangenen DEL Saison der jüngste Torschütze in der Liga wurde, stellte mit seinen Toren in der 27. und 43. Minute auf 2:2, ehe Luis Becker sechs Minuten vor Schluss zum 3:2 traf.

Eine doppelte Unterzahl kostete zwei Minuten vor dem Ende den Klassenerhalt. Mit dem zweiten und dritten Tor schoss auf Aaram-Olsen das DEB-Team auf dramatische Weise in die Division 1.

Stimmen zum Spiel:

U18-Bundestrainer Andreas Becherer: „Wenn wir uns den gesamten Turnierverlauf anschauen, waren wir insgesamt nicht gut genug. Wir hatten bereits im Spiel gegen Dänemark eine Möglichkeit uns wichtige Punkte zu sichern, die wir aufgrund unserer Chancenverwertung verpasst haben. Auch heute war es ähnlich. Wir hätten das Spiel mit einer konsequenteren Spielweise für uns entscheiden können. Am Ende stehen wir mit leeren Händen da. Damit müssen wir nun zurechtkommen und das Turnier gemeinsam aufarbeiten.“

Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Es ist uns nicht gelungen, den Verbleib in der Top-Division zu sichern – das müssen wir klar anerkennen. Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass wir im Nachwuchsbereich noch viel zu tun haben. Das ist eine Aufgabe, der wir uns stellen und die wir aktiv angehen. Mit den strukturellen und inhaltlichen Veränderungen, die wir angehen werden, wollen wir den Blick nach vorn richten. Das wird aber nur gelingen, wenn alle Vereine, Verbände und auch das komplette Umfeld der Aktiven diesen Weg gemeinsam mit uns mitgehen.“

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